Samstag, 18. Mai 2013

Do the Buffett: Tipps vom Investment-Altmeister

Die Financial Post hat eine schöne Zusammenstellung markanter Aussage von Investment-Legende Warren Buffett veröffentlicht: Warren Buffett's 23 best investment quotes. Die fünf schönsten Tipps vom Altmeister:

You don’t have to be a genius to invest well, bzw. im O-Ton: “You don’t need to be a rocket scientist. Investing is not a game where the guy with the 160 IQ beats the guy with 130 IQ.”

Bad things aren't obvious when times are good. "After all, you only find out who is swimming naked when the tide goes out.”

Buy businesses that can be run by idiots. “I try to buy stock in businesses that are so wonderful that an idiot can run them. Because sooner or later, one will.“

Price is what you pay, value is what you get.  “Long ago, Ben Graham taught me that ‘Price is what you pay; value is what you get.’ Whether we’re talking about socks or stocks, I like buying quality merchandise when it is marked down.“

Never lose money: “Rule No. 1: never lose money; rule No. 2: don’t forget rule No. 1″


Freitag, 17. Mai 2013

Preismanagement by Rolling Stones

By Larry Rogers (Quelle)
Das Thema Princing wird in vielen Marketingveranstaltungen nur am Rande dargestellt, dabei ist es faktisch das zentrale Element der Vermarktung, und das sowohl was die relative Höhe des Preises im Vergleich zum Wettbewerb angeht, als auch die was die absolute Höhe des Preises in Bezug auf den Gewinn angeht.

Wie schön, wenn es dann etwas gibt, wo man ganz praktische Tipps über Pricing lernen kann, ohne sich mit Preis-Absatz-Funktionen, Grenzertrag und Krams zu beschäftigen.


Rafi Mohammed hat eine solche Preis-Geschichte am Beispiel des Pricings der Rolling Stones im Blog der Harvard Business Review dargestellt. In seinen Pricing Lessons from the Rolling Stones gibt Mohammed sechs praktische Tipps für die richtige Preisgestaltung:

1. Add Value: Rolling Stones Tickets für die 2013-Jubiläumstour kosten in den USA um die $600 mit Tendenz nach oben. Warum sollte man soviel Geld ausgeben? Weil die Stones ihren Konzerten einen spezifischen Mehrwert verpassen: Man munkelt, es könnten die letztne Livekonzerte werden, man holt special guests und macht aus den Konzerten ein unvergessliches Erlebnis.

2. Lower Value to Justify a Lower Price: Bei allen Konzerten wird ein Kontingent von "for the fans"-Tickets zum deutlich günstigeren Preis angeboten. Aber: Die Tickets gibts nur kurz vor dem Konzert und man weiß nicht, wo man sitzt. Nur wo weniger Leistung geboten wird, wird der Preis auch gesenkt.

3.Sell Via a Different Distribution Outlet
. Bestimmte Kontingente der Karten werden bewusst über den Graumarkt veräußert. So kann das Preisspektrum auch am unteren Rand bedient werden, ohne dass die offiziellen Vertriebspartner tatsächlich davon tangiert werden.

4. Tell a White Lie. Auch Schwindeln gehört zum erfolgreichen Pricing. Sind in bestimmten Preiskategorien noch Sitze über, werden kurz vor dem Konzert einfach "neue Plätze eingerichtet" und schnell last minute angeboten.

5. Tell the Truth. Selbst wenn man seinen Premiumpreispunkt selbst verletzt wird das akzeptiert, solange man eine gute Erklärung dafür hat. Z.B. könnten Ticketpreise am Sonntag günstiger sein, weil der Abend weniger attraktiv ist, weil viele am nächsten Montag arbeiten müssen.

6. Offer Mixed Bundles and Volume Discounts. Z.B. kann man Familientickets in der Form anbieten "kauf drei, bekomm eins gratis dazu" oder die Ticketagentur bundelt ein Stones-Ticket mit einem Ticket eines anderen Künstlers und bietet einen gemischten Preis an.

Donnerstag, 16. Mai 2013

MIT-Studie: 8 Tipps, um Likes auf Facebook zu erhalten

Wie kriegt man Facebook-Likes (Bild-Quelle: artinfo.com)
Wie können Unternehmen es schaffen, für ihre Beiträge in Facebook von den Lesern möglichst viele Likes zu bekommen? Dieser Frage gingen Arvind Malhotra, Claudia Kubowicz Malhotra und Alan See von der MIT Sloan School of Management nach. Die Ergebnisse sind nicht wirklich überraschend. 8 Tipps, wie man Facebook-Beiträge schreibt, die geliked werden, hat die Financial Post übersichtlich zusamengefasst:

1. Ohne Fotos geht gar nichts. Unternehmensseiten, die nur mit Logo und Text arbeiten sind zu unpersönlich und „machen nicht an“.

2. Am Puls der Zeit sein. Man sollte in seinen Beiträgen ruhig (gerne auch penetrant) auf aktuelle Gegebenheiten eingehen. Wenn Valentinstag ist, dann sollte man ruhig seine Leser zum Valentinstag grüßen und ein Blumenbildchen posten.

3. Ruhig Werbung machen. Wenn Kunden sich mit einer Unternehmensseite auf Facebook verbinden, wollen sie sich mit der Marke beschäftigen und sind sowas wie ein Fan der Marke. Sie erwarten Werbung und nicht nur hochgestochene Hintergrundberichte.

4. Verneigen Sie sich vor ihren Kunden.
Wenn Kunden ihre Posts weiterleiten, identifizieren sie sich aktiv mit den positiven Werten ihrer Marke. Lassen sie das ihre Kunden wissen und bedanken sie sich dafür.

5. Bilden Sie Ihre Fans aus in Sachen Markenwissen. Fans lieben es, mehr zu wissen, als der Rest der Welt. Nutzen Sie die Möglichkeiten und geben Sie Ihren Fans immer wieder Einsichten in die Produktentwicklung und das Marketing, mit denen sie sich noch deutlicher mit der Marke identifizieren können.

6. Machen Sie Ihre Marke menschlich. Soziale Netzwerke sind vor allem eins: Sozial. Sie verbinden Menschen. Wenn Sie als Unternehmen da mitmischen wollen, müssen Sie Ihre Marke menschlich darstellen.

7. Lachen ist die beste Medizin. Soziale Medien funktionieren weniger wie Massenmedien, sondern eher wie Interaktionen und d.h.: Lächeln, Humor, Lachen etc. sind Türöffner für gute Beziehungen und gute Beziehungen werden weiter empfohlen.

8. Fordern Sie Ihre Leser auf Ihren Post zu liken. Nicht immer und nicht in jeder Situation weiß man, was der Absender eine Botschaft bezweckt. Deshalb machen Sie es Ihren Lesern einfach und fordern Sie sie auf, den Post zu liken.





Und in diesem Kontext: Wenn Ihnen dieser Text gefallen hat, twittern Sie ihn bitte oder Liken ihn bei Facebook, ok :-)

B2B Social Media Marketing

Social Media Marketing ist eines der Trendthemen im Marketing. Man begeistert sich an den potenziellen Reichweiten, die man speziell auf Facebook erreichen kann, aber faktisch dann doch nicht erreicht, wenn man nicht eine der globalen Power Brands wie Coke, Apple oder Samsung ist. Man berauscht sich an den Möglichkeiten des direkten ungefilterten Kontakts zu seinen Kunden – der dann aber zumeist einer aus dem operativen Tagesgeschäft losgelösten Fachabteilung, die mit dem eigentlichen Kundenbeziehungsmanagement (CRM) wenig zu tun hat, oder gar einer externen Social Media Agentur überlassen wird.

Ergebnisse einer Befragung zum Einsatz von
Social Media Marketing in KMU (Quelle: Socialmediatoday)
Es stellt sich berechtigt die Frage, inwieweit Social Media Marketing verstanden als Toolbox mit einer großen Auswahl vieler, spezialisierter Werkzeugen insbesondere für solche Unternehmen nutzbar gemacht werden kann, die ihre Produkte nicht an Konsumenten absetzen, sondern als Zulieferer Vorleistungen erbringen oder als Industriegüterhersteller langlebige Gebrauchs- und Investitionsgüter herstellen. Können Unternehmen, die im B2B-Umfeld arbeiten, Social Media Marketing effektiv (also wirksam) und effizient (also wirtschaftlich) einsetzen?

Ohne lange Vorrede und ohne harte empirische Fakten: Meine Einschätzung ist, dass Social Media Marketing für Unternehmen ein Randthema ist und bleiben wird, wenn sie sich im Verkauf z.B. allein aufgrund des Pricings im Kern mit komplexen Einkaufsstrukturen (Buying Center) auseinandersetzen müssen. Social Media Marketing wird sich für den Anlagenbau oder Infrastrukturprojekte auch dauerhaft nicht zu einem Kerninstrument im Marketing-Mix entwickeln. Sehr wohl lassen sich spezielle Aspekte durch Social Media Marketing unterstützen. Das Kerngeschäft aber wird m.E. auch langfristig durch andere absatzpolitische Instrumente bestimmt.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Manisch-depressiv auf Facebook

Eine Bipolare Ströung kennt man als Erkrankung, bei der der Patient zwischen zwei extremen Zuständen pendelt, mal depressiv, mal manisch. Dieses Phänomen beobachtet Buzzspice auch bei Unternehmensseiten im Facebook-Netzwerk. Buzzspice hat 300.000 Facebook-Seiten von kleinen und mittleren Unternehmen untersucht und festgestellt, dass sie bipolare Störungen hinsichtlich der Veröffentlichungsfrequenz aufweisen.

D.h. konkret: Die Seiten bieten keinen kontinuierlichen NAchrichten-Fluss, sondern sind mal begeistert und posten 5, 10 oder mehr Beiträge an einem Tag, um dann wochenlang gar nichts zu veröffentlichen. Dies führt dazu, dass solche Seiten schnell ihre Leser und Fans verlieren.

Die bipolare Störung lässt sich über die meisten Branchen verfolgen. Besonders stark aber bei Versicherungen - wahrscheinlich weil die nichts zu sagen haben. Und bei Nahrungsmitteln - völlig unverständlich, denn darüber kann man ständig was sagen...

Wichtig ist die Aussage, die BuzzSpice CEO Moti Radomski macht: Pages that do not stay in constant touch with their fans get decreasing score on the Facebook EdgeRank algorithm, lose visibility, and eventually disappear from their fans’ News Feeds.

Quelle: Allfacebook

US-Buchhandel: 20% Umsatz mit E-Books

Die New York Times berichtet heute über den Buchmarkt in den USA. In 2012 setzten die Buchverlage in den USA insgesamt 15 Mrd USD um, eine Milliarde bzw. 7% mehr als in 2011. Das Wachstum kommt zu großen Teilen aus dem Geschäft mit E-Books, die rund 40% zulegten und jetzt 2,75 Mrd. USD Umsatz erzielten. Größtes Wachstumssegment ium E-Book-Geschäft: Kinderbücher, deren Umsatz sich mehr als verdoppelte auf jetzt $469.000.000.

Interessant auch die Zahl, wo Bücher gekauft werden. 2012 gingen Bücher im Wert von 7,5 Mrd. USD über den stationären Buchhandel (minus 7%), und Bücher im Wert von 6,9 Mrd. USD (plus 21%) über Onlineversender wie Amazon.

Wanderatlas Deutschland informiert (Mai 2013)

Blick vom Aussichtsturm auf dem Rimberg
Hallo liebe Wanderfreunde,

heute haben wir eine Bitte an euch: Wir beschäftigen uns seit geraumer Zeit mit der Frage, ob wir eine Smartphone App für den Wanderatlas machen sollten. Wir haben uns umgeschaut, was es so an Apps gibt, einige Smartphones gekauft und getestet, sind aber noch nicht so recht schlüssig, wie eine Wanderatlas App aussehen sollte.

Daher hat Garmini einen Forenbeitrag geschrieben, wo angemeldete Nutzer über die Kommentarfunktion unterhalb des Texts frei ihre Meinung kundtun können. Wir möchten gerne Anregungen von unseren Lesern sammeln, damit wir - wenn's denn jemals eine Wanderatlas-App geben soll - etwas bauen, was euch begeistert.

Also, noch einmal die Bitte: Schreibt uns, was ihr zum Thema App denkt. Macht das Sinn, was sollte eine App können, was muss eine App definitiv nicht können. Hier geht's zum Forenbeitrag Wandern mit dem Smartphone - Kommentare ausdrücklich erwünscht!

Drei Tourentipps haben wir natürlich auch wieder für euch. Diesmal haben wir drei Wege ausgewählt, die zu den zertifizierten Rundtouren in unseren Kerngebieten gehören.


Als GPS Wanderweg des Monats stellen wir derzeit den Lahnwanderweg in voller Länge vor. 288km von der Lahn-Quelle im Siegerland bis zur Mündung bei Lahnstein in den Rhein mit abwechslungsreichen Landschaften und jeder Menge Kultur. Im nächsten Monat steht dann der Vulkanring Vogelsberg auf dem Programm.

Viel Spaß wünschen wir euch im Wonnemonat Mai, einem der stärksten Wandermonate des Jahres, so denn das Wetter mitspielt.

PS: Wie immer zum Schluss der Hinweis: Wir freuen uns auf neue Follower bei Twitter und Freunde bei Facebook. Und möchten natürlich daran erinnern, dass ihr alle herzlich eingeladen seid, selbst Wanderungen im GPS Wanderatlas zu veröffentlichen.

Lahnwanderweg mit GPS erkunden

Der Lahnwanderweg ist ein 288km langer Fernwanderweg, der vom Siegerland (Nordrhein-Westfalen) durch Hessen (über Marburg, Gießen, Wetzlar und Limburg) nach Rheinland-Pfalz zur Mündung der Lahn in den Rhein führt. Lange hat es gedauert, bis die komplette Wanderstecke ausgeschildert war, seit einigen Monaten aber ist es soweit. Jetzt hat der GPS Wanderatlas den Lahnwanderweg als GPS Wanderweg des Monats oim Fokus und berichtet in 14 Tageswanderungen von den Erlebnissen unterwegs.

Zum Start der Serie veröffentlicht der GPS Wanderatlas folgende Pressemitteilung, die ich im Original-Ton unredigiert weiterleite:

Lahnwanderweg: GPS, Bilder und Tour-Reportage im Wanderatlas
Lahnwanderweg ist Wanderweg des Monats

(Beselich, 15. Mai 2013). Der über mehrere Jahre mit viel Aufwand eingerichtete Lahnwanderweg wird im Mai 2013 als Wanderweg des Monats im GPS Wanderatlas vorgestellt. In 14 Tageswanderungen berichtet die Redaktion auf www.ich-geh-wandern.de über den Lahnwanderweg, der vom Siegerland in einem großen Bogen über Marburg, Gießen, Wetzlar, Limburg und Bad Ems bis an den Rhein führt.

Lahntal im Nassauer Land
Stolze 288km schlagen zu Buche, will man den Lahnwanderweg komplett erwandern. Der Lahnwanderweg ist die logische Verbindung von zwei bundesweit bekannten Fernwanderwegen, dem Rothaarsteig und dem Rheinsteig.

Unterwegs passiert der Lahnwanderweg zahlreiche landschaftliche und kulturelle Höhepunkte. Man kommt zur Geburtsstätte Hessens und der Stammburg des niederländischen Königshauses, sieht Deutschlands erste gotische Kirche und den einzigen Schiffstunnel im Land, spaziert auf den Pfaden des jungen Werthers und des alten Dostojewskis und erlebt natürlich die ganze Zeit, wie ein Fluss eine Landschaft gestaltet: als kleiner Bach im Wittgensteiner Land, als stattlicher Fluss in einem weiten Talbecken bei Gießen und schließlich als Canyon tief eingeschnitten zwischen Westerwald und Taunus.

Startpunkt für den Lahnwanderweg ist die Quelle der Lahn bei Netphen im Siegerland. Von hier geht es zunächst ostwärts über Bad Laasphe und den Perfstausee zu den Damshäuser Kuppen (498m) mit Aussichtsturm und weitem Blick über das Lahn-Dill-Bergland.

Aussichtspunkt am Lahnwanderweg
Dann wird Marburg erreicht, wo einst die Landgrafschaft Hessen begründet wurde und die heilige Elisabeth wirkte, über deren Grab man die Elisabethkirche erbaute. Durch den Krofdorfer Forst kommt man zur Burg Gleiberg. Von hier leitet der Lahnwanderweg durch die Lahnauen nach Wetzlar, ehemals Sitz des Reichskammergerichts (bis 1806 höchstes Gericht im Heiligen Römischen Reich).

Hinter Wetzlar trennt die Lahn als natürlich Grenze Westerwald und Taunus. Man kommt über Braunfels nach Weilburg mit einem der schönsten Barockschlösser Hessens. Der Lahnwanderweg führt weiter ins Land des Lahnmarmors. Am Unica-Bruch – einem von 77 nationalen Geotopen – erlebt man, wie Marmor abgebaut wurde.

Vorbei an der Lubentiuskirche, der ersten Kirche an der Lahn, erbaut im 8. Jahrhundert, kommt der Lahnwanderweg nach Limburg mit dem bekannten Dom, der einst den 1.000-Mark Geldschein zierte. Direkt hinter Limburg liegt Diez am Lahnwanderweg mit Schloss Oranienstein und dem Landgrafenschloss.

Über Fachingen (hier kommt das bekannte Heilwasser her) kommt man in den schönsten Teil des Lahntals, das bis zu 200m tief in die Schieferhänge eingeschnitten ist. Man kommt über Balduinstein nach Nassau und erreicht später das Kaiserbad Bad Ems, von wo einst die Emser Depesche abgeschickt wurde, die den Deutsch-Französischen Krieg auslöste.

Die Lahn und der Limburger Dom
Das letzte Stück auf dem Lahnwanderweg führt in die Ruppertsklamm, eine steile Schlucht, bevor man in Lahnstein nicht nur das viel besungene Wirtshaus an der Lahn, sondern zugleich die Mündung der Lahn in den Rhein erreicht.

Der GPS Wanderatlas Deutschland stellt den Verlauf des Lahnwanderwegs in 14 Tagesetappen ab heute (15. Mai) vor. Die Wegführung kann nicht nur auf einer interaktiven Wanderkarte eingesehen werden, sondern steht auch als GPS-Daten zum kostenfreien Download bereit, um sie per Smartphone oder GPS-Gerät für die Wanderung zu nutzen.

Der GPS Wanderatlas Deutschland ist ein redaktionelles Angebot, das sich speziell an den Bedürfnissen von Wanderern, Tagesgästen und Ausflugstouristen orientiert. Wer kurzfristig etwas in der Region unternehmen möchte, findet im GPS Wanderatlas Deutschland eine sehr fein gegliederte und praktische Planungshilfe.

Der GPS Wanderatlas Deutschland ist ein Produkt der Wanderatlas Verlag GmbH mit Sitz in Beselich bei Limburg. Das Unternehmen wurde im April 2010 gegründet, um Tagestouristen und Wanderer überregional und unabhängig mit Informationen zu Touren, Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten zu versorgen. Aktuell gibt es den GPS Wanderatlas für die Wandergebiete Sauerland, Westerwald, Taunus, Oberhessen und Bergisches Land.

Dienstag, 14. Mai 2013

Was passiert im Internet an einem Tag?

A day in the life of the internet: So betitelt Sean Valant die untenstehende Infographic, die zugleich ein schönes Beispiel dafür ist, wie man Fakten übersichtlich und anschaulich arrangiert.

Damit wir hier nicht nur Bilder gucken ein paar Facts herausgezogen:

  • 37% der Weltbevölkerung ist online. In den USA sind es fast 80%.
  • Die Weltsprache im Internet ist noch Englisch, aber Chinesisch ist knapp dahinter, gefolgt von Spanisch, Japanisch und Portugiesisch
  • Top-Web Browser: Chrome (Google)
  • Top-Email Services: Gmail (Google)
  • Top-Webseite nach Reichweite: Google
  • Top Social Network: Facebook, gefolgt von YouTube (Google)
  •  Jeden Tag werden über Google 3,5 Milliarden Suchanfragen bedient
  • Täglich gehen 300 Millionen neue Fotos bei Facebook online
  • Täglich werden rund 175 Millionen Tweets geschrieben


A day in the life of the InternetA Day in The Life of The Internet via HostGator

Nachrichten finden auf Smartphones und Tablets nicht statt

Eine aktuelle McKinsey Studie bringt ein spannendes Ergebnis: Obwohl Smartphones und Tablets in den USA einen Anteil von 16% an der täglichen Mediennutzung haben, sind sie im Bereich Nachrichten unterrepräsentiert. Der Großteil der US-Amerikaner informiert sich über das aktuelle Tagesgeschehen im Fernsehen (41%). Ebenfalls stark sind Zeitungen und Zeitschriften (35%) gefolgt vom Radio (16%). Aber: Nur 4% nutzen für Nachrichtenkonsum PCs und gar nur jeweils  2% Smartphones und Tablets.

Genrevergleich hinsichtlich der Nutzung verschiedener Medien (Quelle: McKinsey via Poynter)


Wie belastbar diese Daten sind, geht aus dem Bericht der journalistischen Hochschule Poynter nicht hervor. Auch lassen sich die Zahlen in dieser Form nicht mit anderen Ländern vergleichen. Allerdings ergibt sich eine spannende Fragestellung: Nämlich inwieweit die totgesagten Medien Zeitung, Zeitschrift, Radio und Fernsehen in verschiedenen Genres durchaus langfristig sehr gute Chancen haben (siehe die langen Hintergrundstücke bei der ZEIT und die nach wie vor guten Live-Einschaltquoten von Tagesschau und heute).