Dienstag, 13. November 2012

48 hours in Calw (or elsewhere)

Im Sommertrimester habe ich mit einer Studentengruppe im Masterstudiengang Medien- und Kommunikationsmanagement eine Übungsredaktion durchgeführt. Thema sollte die touristische Darstellung von Orten für einen Kurzurlaub sein, also eine spezielle Form des Destination Managements bzw. Tourismus Marketings.

Die Studis entwickelten ein Konzept, dass auf Basis großer Authentizität Orte vor dem Hintergrund darstellen wollen, dass man 48 Stunden mit begrenztem Budget den Ort erkundet. Rausgekommen ist ein sehenswerter und lesenswerter Bericht mit dem Titel "48 Stunden in Calw".

Positiv überrascht war ich, als ich gestern bei SPON diesen Bericht las. Diese journalistische Form, die die Studis an der Hochschule für Wirtschaft und Medien in Calw in einer Brainstorming Sitzung (ohne Google-Zugang :-) entwickelten, scheint gar nicht unerfolgreich zu sein.

Möglw. wäre das kein blöder Ansatz, diese Art von Destination Marketing tatsächlich in Form eines Webprojekts umzusetzen. Kosten könnten die Touristik-Organisationen tragen. Additional ließen sich Werbeerlöse realisieren. Zumindest für einen kleinen Verlag könnte das ein tragfähiges business model sein.

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