Donnerstag, 13. Dezember 2012

Wer-kennt-wen vor VZ-Netzwerken

Wer hätte das gedacht. Noch 2009 - wir entwickelten gerade mit OpenSocial eine App für die Vz-Netzwerke - waren StudiVz, MeinVz und SchülerVz eine Bastion. Nirgends tummelten sich mehr Internetnutzer in Deutschland, nirgends gab es mehr Klicks. Die verantwortlichen Manager, die das Internet weltoffen durch ihre Hornbrillen analysierten, fühlten sich als Master of the Universe.

Dass diese Situation tatsächlich innerhalb von wenigen Monaten wegbricht und Facebook den deutschen Platzhirsch binnen kürzester Zeit obsolet machte, dachte man damals noch nicht.

Dass mittlerweile aber sogar solche Seiten wie Wer-kennt-wen die VZ-Netzwerke überholt haben, spricht Bände und gibt ein gutes Praxisbeispiel für schlechtes Management.

(c) http://de.statista.com/themen/42/internet/infografik/442/visits-der-deutschen-sozialen-netzwerke/


Mittlerweile ist aus der Vz-Welt eine neue Firma geworden, die poolworks ltd. Die möchten mit der Seite idpool.de einen Neuanfang starten.Bedenkt man, dass die Vz-Gruppe noch vor 2-3 Jahren insgesamt 17 Millionen Mitglieder und pro Monat gut 385 Millionen Visits und über elf Milliarden Seitenabrufe hatte (vgl. Wikipedia), ist das schon ein echtes Lehrstück in Sachen Strategieentwicklung und operatives Management.

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