Donnerstag, 10. Januar 2013

MIt Toshl behält man den Überblick über die Finanzen

Manchmal holt einen die Vergangenheit ein, z.B. wenn man über zehn Jahre im Bereich Softwareanwendungen für Onlinebanking gearbeitet hat. So vorgeprägt fand ich es interessant, heute über Toshl zu lesen und dass, obwohl ich mich nicht mehr für Banking-Software und Geldspar-Apps interessiere.

Wie kam's? Bei meiner morgendlichen Nachrichtenlektüre stolperte ich über eine Grafik, die die Einkommensverhältnisse von iOS-Nutzern vs. Android-Nutzern und Windows-Mobile Nutzern darstellte. Spannend. Also mal schnell schauen, wo die Daten herkomen. Von Toshl. Wem?

Ein Klick auf toshl.com bringt die Antwort: Toshl ist eine kleine Anwendung, die es für alle Smartphones und im Web gibt und mit der man Ausgaben "on the go" erfasst. Soweit nicht überraschend. Spannend ist aber, das Toshl Mehrwert-Funktionen serverbasiert anbietet, dadurch Userdaten anonymisiert aggregieren kann und so z.B. Aussagen darüber machen kann, wieviel andere User denn z.B. für Tanken oder Wohnen ausgeben oder wie die Einkommens- und Ausgabenverhältnisse sich von Land zu Land oder PLattform zu Plattform unterscheiden.

Das geht in die Richtung, die ich 2003 in einem Strategiepapier (damals allerdings nur für Web) skizziert habe, dafür aber keine Ressourcen bekam. Dadurch, dass Ausgaben und Einnahmen aller Nutzer anonym aggregiert und ausgewertet werden können, lässt sich möglicherweise etwas wie eine finanzielle Schwarmintelligenz unterstützen, die dann - gepaart mit Szenarien wie Co-Shopping oder Couponing-Diensten - zu einer Mehrwert-Community ausgebaut werden könnte.

Nu was soll ich sagen: Toshl (kommen ursprünglich aus Slowenien und sitzen jetzt in San Francisco) machen das einfach. Und das mit dieser klaren Aussage: At Toshl, we’re ninjas on unicorns out to make people’s lives easier, disrupt antiquated industries and have fun while doing so.
Join us for the ride!

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