Mittwoch, 6. Februar 2013

Content wichtigstes Marketing-Thema für 2013

Im "Quarterly Intelligence Briefing: Digital Trends for 2013" von Adobe und Econsultancy wird ein Stimmungsbild zu den aktuellen Schwerpunkten im digitalen Marketing gezeichnet. Spannend: Der Social Media Hype ebbt ab. Wichtigstes Thema ist dagegen die Erstellung von Content und die Optimierung der Conversion Rates.

Quelle: eMarketer

Damit verstärkt sich ein Trend, nämlich dass Inhalte immer stärker außerhalb der klassischen Verlagswelt erzeugt werden, um Besucher zu gewinnen, Kunden zu binden und Kunden zu Fans zu machen. Ohne Content, kein Interesse. Ohne Content kein dauerhafter Kontakt. Ohne Content kein Dialog.

Die klassischen Anbieter im Content Markt - in Deutschland etwa die Bertelsmänner, die BILD-Männer und der Burda-Mann - könnten mittelfristig (d.h. im digitalen Umfeld ein Zeitfenster von 3-5 Jahren) unter Zugzwang geraten. Immer häufiger ist Custom Media (in Deutschland gerne auch Corporate Publishing genannt) der eigentliche Wettbewerb. Die brauchen nämlich noch nicht einmal die Werbewirtschaft zur Finanzierung ihrer Angebote, sind daher eigentlich noch viel gefährlicher als Google, die eben nur schlauer (und internationaler und technischer) sind als die angestaubten Verlage.


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