Mittwoch, 29. Mai 2013

Die sieben Gebote für Social Media

Die Social Media Spezialisten von Ogilvy & Mather haben die sieben wichtigsten Prinzipien zusammengestellt, die bestimmen, ob Inhalte im Internet dazu taugen, weiter verbreitet zu werden. Diese sieben Gebote für Social Media helfen Autoren und Redaktionen zu verstehen, was aus einem content einen shareable content macht. Die sieben Social Media Gebote sind dabei schön in eine Infografik verpackt, man kann Sie sich also ausdrucken und über den Schreibtisch hängen, damit man sie nicht vergisst.

Quelle: Bell, John  (2013): The 7 Principles of Social Design - How to Make Content Shareable, ogilvy.com

1. Value Exchange: Haben die Inhalte für den Nutzer einen Wert?
Das Wichtigste Gebot für jede Art von Inhalt: Nur wenn der Inhalt für seinen Nutzer einen Wert darstellt, wird darüber gesprochen. Es gibt keine innere Faszination für einen Inhalt. Der Inhalt selbst muss einen Wert haben - informieren, unterhalten, anregen etc.

2. Disruptive Ideas: Sind die Inhalte neu und herausfordernd?
Man spricht über das, was neu und spannend ist. Inhalte sollten deshalb durchaus bekannte Perspektiven in neuer Sicht präsentieren (Framing) oder auch polarisieren. Das erhöht ihre Weiterverbreitung.

3. Great Story: Berührt mich der Inhalt?
Fakten sind nur Fakten. Sie sind langweilig. Sie werden erst interessant und shareworthy, wenn sie in eine Geschichte eingebettet sind, wenn sie einen emotional berühren, wenn die Fakten einen berühren. Dies kann visuell geschehen (Infographics), textuell (Storyboarding, Framing) oder audiovisuell durch Präsentation der Fakten in einem Videoclip.

4. Fresh Interest: Sind die Inhalte neu?
Nichts ist langweiliger und eignet sich weniger zum Erzeugen von word of mouth, als eine alte Kamelle. Selbst wenn ein Thema nicht neu ist (z.B. bei der Kommunikation über ein Produkt), sollte die Kommunikation jeweils neue Aspekte thematisieren. Menschen lieben Neuigkeiten.

5. Social Proof: Sind die Inhalte beliebt?
Menschen folgen in vielen Aspekten gerne der Mehrheitsmeinung, das bringt Sicherheit und Verlässlichkeit. Dies sollte man bei social news aufgreifen und direkt neben dem Inhalt visualisiseren, wie viele Nutzer den Inhalt bereits angeschaut, weiterempfohlen, getwittert oder geliked haben.

6. Creative Participation: Können die Nutzer die Inhalte mitgestalten?
Meme sind kleine Inhalte, die sich schnell übers Internet verbreiten. Besonders gut funktioniert das, wenn der Inhalt - das Bild, der Text, das Video, das Mini-Game - von denjenigen, die es weiterleiten, personalisierte werden kann. Wer aktiv in einen Inhalt eingreift, identifiziert sich wesentlich stärker mit diesem Inhalt.



7. Simple Advocacy: Werden die Nutzer aktiv aufgefordert, die Inhalte zu verbreiten?
Das einfachste Mittel, Inhalte shareable zu machen, ist die schlichte Aufforderung an die Nutzer des Inhalts, diesen an Freunde und Bekannte weiter zu empfehlen.

Und zum Abschlus die gut gestaltete Infografik mit den Sieben Geboten für Social Media, erstellt von social@Ogilvy:

Die Sieben Gebote für Social Media, Quelle: social@Ogilvy

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