Montag, 29. Juli 2013

Brainstorming ist tot, es lebe Brainswarming

“I think in most brainstorms, there’s actually very little brain and hardly any storm”. So bringt es ein Consultant auf den Punkt. Woran das liegt? Weil das ursprüngliche von Osborn 1939 vorgelegte Konzept in der Unternehmenspraxis immer stärker auf die simple Forderung runtergebrochen wird: Alle dürfen alles sagen und dann schauen wir nachher, ob irgendwas nettes dabei ist. Und dann ist das Brainstorming vorbei und geht es wieder ans Arbeiten.

Kevin Maney empfiehlt daher Brainswarming. Die Schwarm-Metapher soll im Wesentlichen darauf hinweisen, dass der Kreativitätsprozess nicht bei reiner Ideenfindung endet, sondern umso erfolgreicher ist, je intensiver der "kreative Schwarm" über die Zeit zusammenarbeitet und sich dabei immer wieder neu formiert.


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