Freitag, 24. Oktober 2014

Vier im Kriegseinsatz bewährte Prinzipien für Führungskräfte

Was kann die Wirtschaft vom Militär lernen?
US-General John E. Michel gibt vier Tipps für den Umgang mit
komplexen Führungssituationen aus seiner Praxis
(Bild-Quelle: Wikipedia)
Strategie und Führung sind Themen, die in der Wirtschaft erst seit dem Zweiten Weltkrieg intensiv diskutiert und bearbeitet werden. Anders im Militär, das seit Jahrhunderten mit diesen Fragen beschäftigt ist. Daher kann die Wirtschaft Einiges von erfahrenen Militärs lernen. So gilt z.B. US-General John E. Michel als ausgewiesener Experte in Sachen Strategie, Change Management und Organisationskultur. Im HBR-Blog gibt er vier praktische Tipps aus seiner Erfahrung als General im Kriegseinsatz:

1. Eine Strategie entwickelt man nicht am grünen Tisch
Eine Strategie ist keine Symphonie, die ein Einzelner erarbeitet, dann vorstellt und ale klatschen begeistert. Eine Strategie lebt davon, von den MItarbeitern anerkannt zu sein und das kriegt man nur hin, wenn man im Strategieentwicklungsprozess die Mitarbeiter aktiv mit einbezieht.

2. Kein Job ist unwichtig
Wer seine Mitarbeiter mitziehen will, muss Vorbild sein. Und dazu zählt, dass man sich selbst nicht zu schade ist selbst für kleine, unwichtig erscheinende Jobs. "You should be prepared to eat last, own failure, and generously share triumphs."

3. Führungskräfte sind Generalisten
Ein Generalist weiß nix so ganz genau. Daher ist er abhängig von seinen Mitarbeitern. Was ein Generalist aber können muss, ist seine Organisation zu verstehen: wie sie arbeitet, wie die Funktionen ineinander greifen, wie die Rollen verteilt sind.

4. Jeder Kontakt hinterlässt eine Spur
Eine Führungskraft dient den Mitarbeitern als Orientierung. Das führt dazu, dass jeder Kontakt mit der Führungskraft - verbal wie non-verbal, formell wie informell - von den Mitarbeitern interpretiert wird. Man sollte dies berücksichtigen und aus jedem Kontaktpunkt einen Anlass schaffen, sein Team zu inspirieren und zu unterstützen. 

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