Donnerstag, 20. November 2014

BiTS meets Ketchum Pleon: Gelebter Praxistransfer

Journalistik-Studenten der BiTS (part of Laureate International)
informierten sich bei Ketchum über die Spielregeln bei
Agentur Pitches und den Umgang mit
komplexen Kundenaufträgen.
Im Fach Kommunikationsberatung und -Agenturen des Studiengangs Journalismus und Unternehmenskommunikation an der BiTS-Hochschule lernen Studierende, wie man ein Kommunikationskonzept für einen Kunden entwickelt.

Was das heißt, erleben BiTS-Studis derzeit live und in Farbe: Ein mittelständisches Unternehmen aus dem Bereich mobile payment und customer engagement möchte ein neues Marktsegment entwickeln und sucht dafür eine geeignete Markteintrittskampagne. 


Der Mittelständler kam zum Briefing an den Berliner Campus der BiTS Hochschule und präsentierte seine Überlegungen und die Eckdaten der Aufgabenstellung ausführlich. 

Die Rahmenbedingungen sind tatsächlich komplex (two sided market, Internationaler Wettbewerb, gut durch VC finanzierte nationale Wettbewerber, Technologieprodukt). Eine klare Strategie fehlt. Das Produkt steckt noch in der Entwicklung. Ein nennenswertes Kommunikationsbudget ist nicht vorhanden, weshalb auf Werbung verzichtet werden soll und alle Bemühungen in die vermeintlich „kostenlosen“ Instrumente PR und Dialogmarketing via social media fließen sollen.

Wie löst man eine solche vertrackte, in der Praxis aber durchaus nicht unübliche Situation auf? Um das zu klären, besuchten die Studierenden der BiTS Berlin das Hauptstadtbüro von Ketchum Pleon. Ketchum Pleon (KP) entstand 2010 durch den Zusammenschluss von Ketchum und Pleon und ist heute mit 490 Mio. USD Umsatz weltweit die fünftgrößte PR-Agentur. In Deutschland rangiert KP mit Honorarumsätzen von rund 50 Mio. EUR auf Platz 2.

Arne Wiechmann (Office Head) und Yasmine Cordes (Business Development) empfingen die BiTS-Studierenden und fungierten 90 Minuten lang als Coach und Consultant in Personalunion. Zahlreiche gute Tipps im Umgang mit der schwierigen Situation, aber auch praktische Hilfestellung wie den von KP genutzten Konzeptionierungsprozess RISC (für research, insights, strategy und creation) machten die Exkursion zu einem vollen Erfolg.

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