Sonntag, 7. Dezember 2014

Nachrichten für die Generation Y: Terminal Y

Nachrichten für die Generation Y:
Das neue Magazin Terminal Y.
Frischer Journalismus für frische Perspektiven
Heute startet das Berliner Nachrichtenmagazin Terminal Y. Zielsetzung von Terminal Y ist es, neue Perspektive zu vermitteln. Refresh your perspective ist der Claim, der die Ausrichtung von Terminal Y gut auf den Punkt bringt. Es geht um Nachrichten und Geschichten, die den Lesern helfen sollen, sich ein Bild von der Welt zu machen, unabhängig von den Interessen der eingefahrenen Wege der Nachrichteninstitutionen.

Die Namensgebung Terminal Y leitet sich einfach ab. Ein Terminal ist der Ort, wo Menschen ankommen und sich auch wieder auf die Reise begeben. Genau das beschreibt die Zielgruppe, die Terminal Y anspricht: junge Menschen, die sich auf die Reise begeben haben, um ihren Platz im Leben zu finden. Etwas prosaischer ausgedrückt: Die Leser von Terminal Y sind junge Menschen zwischen Abitur und dem festen Einstieg ins Berufsleben.

Den Buchstaben Y verdankt das Nachrichten-Terminal der Zuordnung der Zielgruppe zur sogenannten Generation Y, also der Gruppe der zwischen 1980 und 2000 geborenen Menschen. 

Der Buchstabe Y wird im Englischen wie das Wort „why“ (= warum) ausgesprochen und deutet damit auf ein wichtiges Kriterium hin, das man dieser Zielgruppe zuordnet: das starke Hinterfragen gängiger Muster, sei es traditioneller Karrierepfade oder Rollenbilder.

Terminal Y wird von rund 15 jungen Journalisten aus Berlin betrieben, die sich selbst organisieren und das Magazin ohne finanzielle Interessen bereitstellen. Es geht darum, herauszufinden, ob eine neue Art Journalismus in der Lage ist, mittelfristig eine eigene Stammleserschaft aufzubauen. Ich selbst bin mit dabei als „technical supervisor“ (ich möchte mich aufgrund mangelnder Expertise nicht Administrator nennen :-)

Zielsetzung von Terminal Y ist es, durch Interaktion mit den Nutzern und eine starke Social Media Präsenz einen eigenen journalistischen Kriterienkatalog zu entwickeln, der die traditionellen und nicht mehr zeitgemäßen Produktionsroutinen der etablierten Nachrichtenmedien erneuern kann. Ob dies gelingt – vor allem auf Basis eines Non-Profit-Ansatzes – ist eine spannende Fragestellung, die ich akademisch begleite und nach allen Kräften unterstütze.

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