Freitag, 28. Dezember 2012

Online-Publishing: Wie kann man Inhalte viral verbreiten?

Oft redet man im Zusammenhang mit Online-Publishing nur über die Inhalte, deren Qualität und Aktualität. Die politische Plattform Upworthy stellt ein anderes Thema in den Vordergrund: Die Aufbereitung der Inhalte, damit sie im Netz weitergegeben werden. Die zentrale Frage: Wie kann man Inhalte viral verbreiten?

Dafür hat Upworthy ein schöne Präsentation veröffentlicht, die einige Fakten und Einsichten vermittelt, die einem beim Online Publishing konkret helfen.

Die Expertise von Upworthy spricht für die Inhalte der Präsentation. Upworthy wurde im März 2012 gegründet und hat bis Jahresende über 800.000 Fans bei Facebook und 43.000 Follower bei Twitter generiert - und das zumeist mit Content, der nur verlinkt ist.

Damit ist Upworthy quasi eine Aggregationsseite, aber keine automatische wie news.google.com, sondern eine redaktionell gepflegte und die Redaktion kümmert sich vor allem um etwas, was man auch im klassischen Print-Geschäft - speziell im Boulevard - kennt: Headlines texten und Headlines testen.

Und neben den Headlines gibt es ein zweites zentrales Arbeitsgebiet: Das passende Framing von Inhalten, also die Einbettung in einen Erklärungsrahmen, der sich dazu eignet, geteilt und geklickt zu werden.

Wer etwas mit Social Media und Online Publishing zu tun hat, sollte diese Präsentation auf jeden Fall einmal anschauen - dümmer wird man nicht!

Conversational Intelligence

Judith E. Glaser entwickelte das Konzept der Conversational Intelligence, siehe dazu grundlegend auch Glaser, Judith E.: Creating We: Change I-Thinking to We-Thinking, Build a Healthy, Thriving Organization: Change 'I' Thinking to 'We' Thinking and Build a Healthy, Thriving Organization, Avon Mass.: Adams Publishing. In einem Blogbeitrag auf HBR schildert sie, warum man oft aneinander vorbeiredet und dass man bei Gesprächen zu Monologen tendiert.

Als Sozialwissenschaftler merkt man dazu auf denn: Welche Folgen hat das dauerhafte Aneinandervorbeireden für die Effizienz von Kommunikation? Ohne dies tiefgründig zu durchdenken, fand ich jedenfalls die Praxistipps für den Alltagsgebrauch ganz hilfreich. So empfiehlt Judith E. Glaser (zitiert nach HBR):

Stop
  • assuming that others see what you see, feel what you feel, and think what you think, since that's rarely the case
  • failing to recognize that emotions, such as fear and distrust, change how you and others interpret and talk about reality
  • thinking you understand and remember what others say, when you really only remember what you think about what they've said.
  • underestimating your own propensity to have conversational blind spots!
Start
  • paying attention to and minimizing the time you "own" the conversational space
  • sharing that space by asking open-ended discovery questions, to which you don't know the answers, so you stay curious (i.e. What influenced your thinking?)
  • listening non-judgmentally to the answers
  • asking follow-up questions

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Tatort ohne Krombacher

Fast hätte ich es schon wieder vergessen, wenn ich heute nicht über einen Artikel auf wuv.de gestolpert wäre. Tatsächlich, ab nächstes Jahr ist es vorbei mit dem Presenting von Sendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nach 20.00 Uhr. Das heißt auch: Die Krombacher Brauerei muss sich von ihrem äußerst dauerhaften Presenting des Tatorts verabschieden. Am 30.12.2012 wird zum letzten Mal vor der Sonntagsabendkultsendung ein Sponsoring-Clip zu sehen sein.

In einer Pressemitteilung des Unternehmens aus dem Siegerland heißt es: „Krombacher hat in der Zeit seit 1995 sage und schreibe 570 'Tatort'-Folgen als offizieller Presenting-Partner begleitet“.

Die erste Tatort-Folge, die von Krombacher präsentiert wurde, lief am 26.3.1995. Der Frankfurter Komissar Brinkmann (der mit der Fliege) ermittelte über eine "Mordnacht" - erdacht und inszeniert von Heinz Schirk.

Grund für die Änderung ist der Umstand, dass Presenting jetzt als Werbung gesehen wird. Der Hintergrund ist die Umstellung der GEZ-Gebühr zum haushaltsabhängigen Rundfunkbeitrag. In diesem Zusammenhang machten die öffentlich-rechlichen Sender einige Zugeständnisse, denn der neue Rundfunkbeitrag wird mehr Geld einspielen als die alte GEZ-Gebühr.

Freitag, 21. Dezember 2012

Digital Tops USA 2012: Smartphones und Google

Quelle: Nielsen
Das Marktforschungsinstitut Nielsen hat in seinem Blog einige interessante Fakten zum Jahr 2012 veröffentlicht. 2012 ist das Jahr, in dem Smartphones die Marktführerschaft bei der MObiltelefonie übernahmen. Seit März telefonieren mehr als 50% der US-Amerikaner mit einem Smartphone. Nielsen hat die Daten auch auf ethnische Gruppen heruntergebrochen. Interessant: Die Weißen hinken hinterher (44,7%), während Hispanics, Afroamerikaner und vor allem Asianamericans zum Smartphone greifen.

Welche Software die Smartphones in den USA antreibt, ist auch klar: Android liegt mit 52% deutlich vor Apple's iOS. Blackberry, Windows Phone, Symbian und Co bringen es zusammen auf gerade mal 14%.




Quelle: Nielsen

Interessant ist auch die Liste der zehn stärksten Webseiten in den USA, gemessen anhand der Zahl eindeutiger Besucher (unique visitors). Da liegt Google deutlich vorne mit rund 172 Mio. Menschen, die monatlich in den USA die Suchmaschine aufrufen. Facebook und Yahoo (!) folgen auf den Plätzen. Hier ist spannend: Nimmt man die Microsoft-Angebote zusammen (also die Plätze 5 und 6), so würde Microsoft ganz vorne liegen. Überraschend - aus deutscher Sicht - auch das starke Abschneiden von AOL und Ask.

Vergleich man die durchschnittlichen Besuchszahlen der Webseiten mit den durchschnittlichen Nutzungszahlen der Apps, sieht man, wie wichtig mittlerweile der mobile Markt ist. Immerhin 44 Mio. Menschen gehen durchschnittlich im Monat über Android auf die Googe-Suche und 41 Mio. nutzen GoogleMaps unter Android. Maps ist auch beim iPhone vorne (32 Mio. Unique Users)

Donnerstag, 20. Dezember 2012

The Fast and the Accurate: Customer Service und Social Media

Quelle: Nielsen-McKinsey
It's better to be fast than effective - das ist das Ergebnis einer Umfrage unter Nutzern von Social Media Angeboten, die Nielsen-McKinsey 2012 durchgeführt hat. Es ging dabei um die Nutzung von Social Media Angeboten für Kundenanfragen an das Unternehmen, was man auch als Social Care thematisiert.

Das interessante Ergebnis: nicht der Inhalt der Antwort ist entscheidend für die Kundenzufriedenheit, sondern allein die Geschwindigkeit, mit der geantwortet wird. Selbst Antworten, die nicht die Frage des Kunden klären, sind besser als gute Antworten, solange sie nur schnell kommen. Und noch beeindruckender: Eine langsame, aber gute Antwort wird weniger geschätzt, als wenn das Unternehmen sich gar nicht meldet. Nur die Geschwindigkeit zählt.

Ebenfalls eine wichtige Erkenntnis: Kunden ist es egal, ob man einen speziellen Mitarbeiter für Social Media Response freigestellt hat. Wenn ein Unternehmen einen Twitter-Account oder eine Facebook-Seite betreibt, geht der Kunde automatisch davon aus, dass das Unternehmen hier aktiv ist. Und wenn das Unternehmen dann nicht antwortet, sind schlechte Feedbacks vorprogrammiert.

Apropos schlechtes Feedback: Eine einzelne schlechte Veröffentlichung braucht fünf positive Botschaften, um neutralisiert zu werden - auch das eine interessante Zahl aus dem Report.

Wie China auch im Internet die Nummer 1 werden will

Quelle: Focus Online
Holger Schmidt (Netzökonomie-Blog, Focus) hat heute in Focus Online eine interessante Geschichte über Internet-Unternehmen aus China veröffentlicht. Darin ganz interessante Zahlen, z.B. dass Tencent (sowas wie das chinesische 1-und-1) mittlerweile 800 Mio. Nutzer hat, 7 Mrd USD Umsatz und 2 MRd USD Gewinn macht.

Renren, das selbsternannte chinesische Facebook, ist zwar mit 172 Mio. Nutzern Stand September 2012 noch weit hinter dem Netzwerk aus den USA, aber anders als z.B. bei der deutschen VZ-Gruppe wachsen die Chinesen.

Speziell im mobilen Web sehen die großen Internetfirmen aus China ihre Chance, den Unternehmen aus den USA die Butter vom Brot zu nehmen. So gewann der Anfang 2011 gestartete Kommunikationsdienst WeChat in den ersten 18 Monaten immerhin schon mal 200 Mio. Nutzer. Und das koreanische Pendant zu WhatsApp - KakaoTalk - hat auch schon 80 Mio. Nutzer gewinnen können.

Was passiert innerhalb einer Minute alles im Internet

Quelle:
de.statista.com/themen/42/internet/infografik/790/60-sekunden-im-internet/
Statista hat heute eine wirklich gut gemachte Infografik zum Thema "60 Sekunden im Internet" veröffentlicht. Die Grafik veranschaulicht, was man sonst in Lehrbüchern gebetmühlenartig aber doch meist vergebens argumentiert: Das Internet ist heute das Leitmedium der Gesellschaft - qualitativ und quantitativ.


Montag, 17. Dezember 2012

Die gute alte Internetzeit

Man mag es kaum glauben, aber mittlerweile gibt es sogar schon so etwas wie Internet-Nostalgie. Man erinnert sich daran, wie das Web war, bevor Facebook, Google und Co. da waren. Ein sehr schöner besinnlicher Bericht passend zur Vorweihnachtszeit hat dazu Anil Dash verfasst. Unter dem Titel The Web We Lost beschreibt er, was in den letzten Jahren verloren gegangen ist - auch unter dem Gesichtpunkt, dass die unter Zwanzigjährigen die gute alte Internetzeit gar nicht mehr kennen.

Lesenswert - wie meisten, wenn Dash in die Tasten greift.

Freitag, 14. Dezember 2012

So arbeitet Google. Und was man als Shopbetreiber von Google lernen kann.

Zwei Themen, die nicht viel miteinander zu tun haben, die ich aber beide heute morgen gelesen habe und dabei direkt zwei Mal grinsen musste.

Zum einen beschäftigt sich die österreichische Web Design Agentur mit dem Thema "distances and heroism in user interfaces". Sie zeigen im Google60 Search Mad Men Style, wie die Suchmaschine funktioniert und wie man sie optimal bedient - toll grafisch und technisch umgesetzt!

Zum anderen gibt es ein aktuelles Video von Google, dass man allen Verantwortlichen von Webshops zeigen sollte. Es überträgt die Logik von Webshops auf reale Läden und zeigt, wie skurril viele Dinge im Internet ablaufen. Lustig und gleichzeitig sehr gut auf den Punkt.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

E-Reader vs Tablets oder: Kindle vs iPad

Die auf Technologietrends spezialisierten Marktforscher von iSuppli berichten über rapide sinkende Absätze von E-Reader, die vor allem durch Amazons Kindle bekannt sind. Dementgegen legen die Verkaufszahlen von Tablets enorm zu. Während die Verkäufe von E-Readers in 2012 um 36% sinkt und weltweit noch knapp 15 Millionen Einheiten beträgt, werden in 2012 wohl rund 120 Millionen Tablets verkauft.

Als Gründe nennt iSuppli vor allem den Trend zum Universalwerkzeug - also eine Art digitales Schweizer Offiziermesser. Da man nicht kontinuierlich liest, sondern nur ab und an ein Häppchen, kann man dies bequem auf seinem Tablet machen. Klar, für dauerhaftes Lesen taugen die beleuchteten Bildschirm der Tablets nicht. Aber offensichtlich lesen die wenigsten Menschen dauerhaft. Bzw. wenn sie es tun, greifen sie vielleicht doch lieber zum - Achtung, böser Wort: GEDRUCKTEN Buch???

Eine ähnliche Entwicklung zum "One size fits all" zeigt sich bei Digitalkameras (braucht man nicht bei aktuellen Mobiltelefonen), Navigationsgeräten (braucht man nicht, wenn man ein Smartphone hat), MP3-Spielern (braucht man nicht), Diktiergeräten, Pager etc. pp.

Die Zahlen sprechen eine deutlich Sprache. Und diese macht m.E. auf gravierende Entwicklungen aufmerksam - das nämlich Spezialisierung zugunsten von Generalisierung heruntergefahren wird. Hängt man allerdings dem Gedanken an, dass sich die Leistungsfähigkeit moderner Gesellschaft eben durch Spezialisierung entwickelt hat - weil es spezialisierte Experten sind, die neue Technologien und Verfahren ausarbeiten - dann deutet dass in eine Richtung, die man auch als Abgesang auf den Vorsprung abendländischer Kulturen deuten kann.

Dienstag, 11. Dezember 2012

Crowdfunding

Es ist selten, aber manchmal sagt ein Bild tatsächlich mehr als viele Worte. Hier ein gutes Beispiel von der Seite svenk.de, die ich gestern wegen eines gelungenen Artikels über "historische" Zigarettenwerbung aufsuchte und dabei über diese Grafik gestolpert bin
(c) www.svenk.de

Freitag, 7. Dezember 2012

Shitstorm ist das Wort des Jahres in der Schweiz

Wengleich die Schweiz als beschaulicher Fleck Erde gilt, der sich vor allem durch Diskretion  - also Schweigsamkeit - auszeichnet, ist man selbst hier mittlerweile eines Phänomens gewahr geworden, dass auch an der Hochschule immer öfters in Form von Bacherlor- und Masterarbeiten thematisiert wird: Die als Shitstorms bezeichneten Empörungswellen, die durch die Verfügbarkeit einfachster Self-Publishing-Tools, die Verbreitungskraft großer Netzwerke und die Sicherheit einer gewissen Anonymität in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen hat.

In der Schweiz wurde nun das Wort Shitstorm als Wort des Jahres 2012 gewählt. Eine sechsköpfige Jury unter Federführung von DRS 3 hat aus über 1000 Vorschlägen der Schweizer Bevölkerung das Wort des Jahres 2012 gekürt. Und diese heisst «Shitstorm». «Bio» ist das Unwort, «shaz» das Jugendwort und «Vada a bordo, cazzo» der Satz des Jahres.

Da ich weder jung, noch Schweizer bin, konnte ich mit den Begriffen schaz und Vada a bordo, cazzo nichts anfangen und freue mich über die Darstellugn im Tagesanzeiger, die erläutern:
"Das Jugendwort des Jahres «shaz» bedeutet nichts Anderes als «Schatz». (...)Der Satz des Jahres lautet «Vada a bordo, cazzo» (Gehen Sie verdammt nochmal zurück an Bord). So brüllte Gregorio De Falco von der Livorneser Hafenbehörde den Kapitän der havarierten «Costa Concordia» an. Der Satz spiegelt laut Jury «den Zeitgeist von heute: Die Chefs gehen, die Angestellten baden alles aus»."

Responsive Web Design im Überblick

Immer mehr Endgeräte, die auf Internetangebote zugreifen: Das führt dazu, dass die Gestaltung von Webseiten nicht mehr ohne weiteres auf feste Grundauflösungen aufgesetzt werden kann. Dynamische Seitenverhältnisse und absolute Größen führen dazu, das eine Webseite - soll sie auf verschiedenen PC-Typen, Smartphones, Smart-TVs, Tablets etc gut aussehen  - flexibel auf das jeweilige Anzeigegerät regaiert.

Während beim klassischen (statischen) Webdesign für verschiedene Nutzergruppen verschiedene Seiten gebaut und dann auch gepflegt werden, gilt bei Responsive Webdesign die Devise: der Inhalte ist nur einmal vorhanden und wird ausschließlich durch das Style Sheet flexibel ausgeben. Möglich machen das HTML5 und CSS3.

Eine schöne, leicht verständliche Übersicht über das Thema gibt es bei MonsterTemplate, wobei die statische Darstellung als Infografik etwas übersichtlicher ist.

Responsive Web Design

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Qualität vs Quantität im Onlinejournalismus

Eine gute Woche nach der Ankündigung, das erste reinrassige journalistische iPad-Magazin The Daily einzustellen, habe ich bei netzwertig heute einen schönen Artikel über The Magazine gelesen. Während das Gros der Konzepte für Online-Journalismus auf Menge setzt, geht The Magazine einen anderen Weg und veröffentlicht alle 14 Tage nur vier längere Artikel mit einem breiten Themenspektrum, dafür aber einer „engen“ Zielgruppe: The Magazine publishes about four medium-length articles every two weeks on a wide variety of subjects, generally for geeks and curious people.

Das Diktat der Masse hat sich im Online-Journalismus aus dem Umstand ergeben, dass die Finanzierung über Werbung Reichweite benötigt und Reichweite online nur erreicht werden kann, wenn man möglichst viele Inhalte anbietet, um seine Chancen, durch die Suchmaschine(n) gefunden werden dadurch signifikant erhöht. Klassische Beispiel sind etwa die Angebote von Spiegel Online oder aus dem Axel Springer Verlag.

Diese Strategie ist verständlich, wenn man Online-Journalismus als einen von mehreren Verwertungskanälen interpretiert.

Setzt man dagegen auf Online-Journalismus als einziges Verwertungsmodell und will dafür Vertriebserlöse erzielen, scheint der Ansatz von The Magazine besser zu punkten. Exklusiver Inhalte mit hoher Attraktivität für eine Zielgruppe untermauert den Anspruch, für das journalistische Produkt selbst Geld zu verlangen, während die Zweitverwertung von Nachrichten ohne Exklusivität wahrscheinlich nur kostenfrei angeboten werden kann.

Ob The Magazine im Markt für Online Journalismus reüssiert oder nicht, wird eine spannende Frage sein. Das im Oktober 2012 gestartete Projekt macht auf jeden Fall einige Dinge in meinem Verständnis richtig. Es setzt auf exklusiv erstellte Texte, die gerne gelesen werden (also quasi ein Pendant zu Printprodukten wie die Zeit, Neon oder auch Special Interest Magazinen). Und es nutzt konsequent die technischen Möglichkeiten: Neue Artikel sind sofort verfügbar und die Stärken des Zeitungskiosk werden ausgenutzt.