Freitag, 17. Dezember 2010

Sixbreak Quiz als Google Gadget

Das tägliche Quiz für die persönliche Google-Startseite

(Berlin, 17. Dezember 2010). Jeden Tag veröffentlicht die Quiz Community Sixbreak (www.sixbreak.de) eine Quizfrage des Tages. Dieses Tages-Quiz lässt sich jetzt auch als Gadget in die persönliche Google-Startseite iGoogle einbinden. Näheres dazu gibt es direkt bei Google.

Das Sixbreak Tages-Quiz lässt sich ganz einfach über die Gadget-Bibliothek von Google in die personalisierte iGoogle-Startseite einbinden und steht auch für die Einbettung auf seine eigene Homepage zur Verfügung.

Damit ergänzt das neue Google Quiz-Gadget von Sixbreak die Möglichkeit der Einbindung eines eigenen, täglich aktualisierten Quiz auf beliebige Webseiten. Der klassische Weg ist die Einbettung eines kleinen Java-Scripts, der das Tages-Quiz von Sixbreak als iframe lädt. Dies ist in einem eigenen Blogbeitrag erläutert:

Das Sixbreak Quiz des Tages soll spielerisch dabei helfen, täglich neu sein Allgemeinwissen aufzufrischen. Die Quizfrage des Tages lässt sich direkt auf der Startseite beantworten. In einem neuen Tab öffnet sich dann die Sixbreak-Webseite und die gegebene Antwort wird farblich markiert.

Wenn die Antwort grün wird, geht es weiter mit dem Quiz des Tages. Ist sie rot – also falsch beantwortet – erhält man die korrekte Antwort und einen weiterführenden Link, der die Frage auf Basis einer Referenz wie Wikipedia erläutert.

Sixbreak, das Wissens-Quiz, wurde im Juli 2009 gestartet. Ziel ist es, vielseitige und spannende Fragen zum Allgemeinwissen in unterschiedlichen Wissensbereichen und Schwierigkeitsgraden durch die Nutzer erstellen zu lassen. Die Quiz-Engine erzeugt dann auf Basis aller Fragen jeweils individuelle Quiz-Spiele. Knapp anderthalb Jahre nach Start der Webseite www.sixbreak.de haben die Spieler bereits 7.800 Fragen erstellt und mit Quellenangaben versehen, um die Korrektheit der Antworten überprüfbar zu machen.

Sixbreak ist ein Angebot des Thomas Becker Verlags, Berlin. Ziel ist es, eine offene Wissensplattform zu etablieren, auf der man spielerisch sein Allgemeinwissen testen und verbessern kann.

Dienstag, 14. September 2010

Sixbreak Tages-Quiz für die eigene Homepage

Sixbreak Tages-Quiz für die eigene Homepage

Sixbreak Quiz-Fragen kann man sich jetzt auch auf die eigene Homepage einbauen. Dazu braucht man lediglich folgende Zeile Code einzubinden:

<iframe src="http://www.sixbreak.de/iframe_qod" style="width:468px; height:60px; border: 0;"></iframe>

Das Ergebnis sieht dann so aus wie hier in der Titelgrafik oberhalb des Blogs (ganz oben auf der Seite).

Es wird täglich eine neue Frage angezeigt. Die Frage lässt sich dann direkt im iframe beantworten und öffnet ein neues Tab / Fenster mit der richtigen Antwort.

Wenn die Antwort richtig ist, gibt's eine grüne Markierung und das Quiz geht mit Fragen der selben Schwierigkeit weiter. Nach 20 Fragen ist dann Schluss. Hat man falsch geantwortet, wird die gegebene Antwort rot, die korrekte grün dargestellt und man kann direkt auf eine Quelle klicken, wo der Sachverhalt hoffentlich seriös und fundiert erläutert wird.

Wer also täglich neue Quizfragen auf seiner Homepage oder in seinem Blog haben möchte, um sein Allgemeinwissen frisch zu halten, kann sich die Codezeile kopieren und entsprechend auf seiner eigenen Seite einfügen.

Die Frage des Tages-Quiz gibt's für iframe-Verweigerer übrigens auch in einem extra eingerichteten Twitter-Account: twitter.com/SixbreakQuiz

Montag, 31. Mai 2010

Sixbreak Quiz-Duell

Am Wochenende haben wir die Duell-Funktion im Sixbreak Wissens-Quiz als Alpha-Version auf den Produktivserver gespielt. Damit ist es möglich, das sich zwei angemeldete Nutzer, die online sind, einen Fragenkatalog synchron erhalten und so lange gegeneinander spielen, bis ein Quizzer falsch oder nicht antwortet. Der Gewinner erhält einen Duellpunkt.


Das Quiz-Duell ist technisch recht anspruchsvoll, da wir unabhängig von 3rd Party Lösungen wie Flash eine real-time-web Anwendung mit Standard-HTML einsetzen wollten. Dazu einige Sätze aus der Einleitung zur Projektbeschreibung:

Soziale Netzwerke gehören mittlerweile zu den Hauptnutzungsumfeldern von Internet-Nutzern und zu den Wachstumstreibern des Datenaufkommens im Internet. Innerhalb sozialer Netzwerke verschiebt sich das klassische Internetparadigma. Das klassische Paradigma lautet: Der Anwender schickt eine Anfrage (request) an einen Server und erhält eine entsprechende Antwort, z.B. ein Suchergebnis.

Als Paradigma der Zukunft entwickelt sich dagegen derzeit das Echtzeitinternet (real time web).

The Real-Time Web is a paradigm based on pushing information to users as soon as it's available - instead of requiring that they or their software check a source periodically for updates. It can be enabled in many different ways and can require a different technical architecture. It's being implemented in social networking, search, news and elsewhere - making those experiences more like Instant Messaging and facilitating unpredictable innovations. Early benefits include increased user engagement ("flow") and decreased server loads, but these are early days. Real-time information delivery will likely become ubiquitous, a requirement for almost any website or service. (Quelle)

Das Grundprinzip des Echtzeitinternets ist – nachrichtentechnisch formuliert – der Wechsel von einem Halbduplex- zu einem Full Duplex-Verfahren: Also der zeitgleichen Übertragung von Information in beide Richtungen wie bei der Telefonie. Der Server kann auch ohne explizite Anfrage durch den Nutzer Daten ausliefern.

Die Entwickler haben länger geschraubt, aber jetzt funktioniert die Basistechnologie. Wir testen jetzt die verschiedenen Umgebungen (Browser, Netzwerke...) und können vielleicht zum einjährigen Jubliäum von Sixbreak die Funktion so stabilisieren, dass wir den Betastand erreichen. Und dann folgt der nächste große Schritt: Die Duell-Funktion für mobile Clients anpassen und als eingebettete Funktion in sozialen Netzwerken etablieren.

Donnerstag, 15. April 2010

Wanderatlas Verlag nimmt Geschäfte auf

Vergangenen Freitag - am 9. April 2010 - haben wir den Gründungsvertrag zur Wanderatlas Verlag GmbH notariell beglaubigt. Damit können wir jetzt - zunächst als GmbH i.G., ab etwa Ende nächster Woche dann aber auch als im Handelsregister eingetragene GmbH - unser Wanderatlas Deutschland vermarkten. Die erste Rechnung haben wir übrigens schon erstellt. Die Rechnungsnummer 1 hat der Wild- und Freizeitpark Westerwald erhalten.

Letzte Woche hatten wir einige spannende und viel versprechende Gespräche mit der Touristik, so dass wir sehr positiv in die Zukunft blicken. Wenngleich das Auffinden geeigneter Autoren und Vertriebler nicht ganz einfach ist, setzen wir insgesamt jedenfalls mehr auf Qualität denn auf Schnelligkeit. Schließlich ist Wandern ja ein Entschleunigungsthema :)

Heute haben wir übrigens Bergfest bei unserer Wanderung des Monats, dem Westerwaldsteig. 8 von 16 Etappen sind veröffentlicht und dabei jeweils mit den aktuellen GPS-Daten des Wegbetreibers versehen worden.

Hier noch einmal zur Übersicht die bislang freigeschalteten GPS-Wanderetappen für den Westerwaldsteig:

Westerwaldsteig Etappe 1 von Herborn nach Breitscheid
mit Frühstücksbummel in der Fachwerkaltstadt von Herborn, Abstecher in den Vogelpark in Uckersdorf, Ablaufen des Karstlehrpfads in Erdbach mit abschließendem Besuch des Herbstlabyrinths, eine der größten Höhlen Deutschlands.


Die Quelle der Großen Nister bei 
Willingen an der FuchskauteWesterwaldsteig Etappe 2 von Breitscheid zur Fuchskaute
durch die typische Westerwaldlandschaft des Hohen Westerwalds mit Hochflächen, die durch Fichtenhecken vor dem Wind geschützt sind. Eine kurze Umrundung des Heisterberger Weihers einplanen und das Fernglas nicht vergessen: Gute Aussicht von der Fuchskaute und zahlreiche Tierbeobachtungen im gleichnamigen Naturschutzgebiet.



Westerwaldsteig Etappe 3 von der Fuchskaute nach Rennerod

führt an die Krombachtalsperre, wo man schön etwas die Seele baumeln lassen kann. Das Rathaus Rehe ist ein beliebtes Fotomotiv. Bei Westernohe (ca. 5km weg von Rennerod) gibt es noch früher für den Westerwald typische Wacholderheide zu sehen.



Der Secker Weiher bei Rennerod liegt an der Westerwaldsteig-Etappe
 4Westerwaldsteig Etappe 4 von Rennerod nach Westerburg
bringt den Wanderer zum Botterweck. Hier war bis zur Wiedervereinigung der geographische MIttelpunkt Deutschlands. Ein erster Stopp bietet sich an den Secker Weihern an. Kurz vor Westerburg wird die Holzbachschlucht durchquert - ein eindrückliches Naturerlebnis.




Westerwaldsteig Etappe 5 von Westerburg nach Freilingen
mit Bummel durch Westerburg inkl. Schloss, Erlebnisbahnhof und Trachtenmuseum.



Blick über die Westerwälder Seenplatte vom Aussichtsturm 
HellebergWesterwaldsteig Etappe 6 von Freilingen nach Nistertal
über die Westerwälder Seenplatte. Der Postweiher ist der einzige Weiher mit Badeerlaubnis. Bei der Weiherbrücke am Dreifelder Seeweiher fließt die Wied ein. Am Ende der Tour liegt der Industrie-Erlebnispark Stöffel mit beeindruckenden Zeugnissen der vulkanischen Ursprünge des Westerwalds.



Westerwaldsteig Etappe 7 von Nistertal nach Bad Marienberg
entdeckt den Höhenluftkurort Bad Marienberg mit seinem Kurpark mit Apothekergarten und Barfußweg der Sinne.



Den Westerwaldblick vom Hedwigturm am Wildpark Bad Marienberg 
genießt man auf Etappe 8 des WesterwaldsteigsWesterwaldsteig Etappe 8 von Bad Marienberg nach Hachenburg
mit dem spektakulären Westerwaldblick vom Hedwigturm am Wildpark.Vis-a-vis liegt der Basaltpark Bad Marienberg, entlang des Westerwaldesteigs dann spoäter der Grenzpunkt Großer Wolfstein und das malerische Wäschbachtal mit dem Schnapsbrennerort Unnau.

Samstag, 13. März 2010

Wanderer unternehmen 370 Millionen Tagesausflüge in Deutschland

Gestern bin ich mal kurz über die ITB gehuscht und habe neben einigen Terminen auch die Ergebnisse der Grundlagenuntersuchung Wandern aufgeschnappt, die der Deutsche Wanderverband erstellt hat. Da sind einige spannende Zahlen enthalten, z.B.

  • Wandern ist vor allem in ländlichen Gegenden ein immenser Wirtschaftsfaktor, der über 144.000 Arbeitsplätze in Gastronomie, Hotelerie und Touristik schafft
  • Die Deutschen unternehmen jährlich 370 Millionen Tagesausflüge, um zu wandern
  • Dagegen werden nur 8,7 Millionen reine mehrtägige Wanderurlaube unternommen
  • Rund 30 Millionen Hotelübernachtungen in Deutschland sind durch Wandern veranlasst
  • Ein Wanderer gibt auf einem Tagesausflug im Schnitt 16 Euro aus
  • Zwei Drittel aller Wanderer nutzen das gastronomische Angebot in der Region und verzichten auf eigene Verpflegung
Diese brandaktuellen Ergebnisse stützen exakt die etwas älteren Daten, auf deren Basis das Geschäftsmodell für den Wanderatlas Deutschland berechnet ist

Donnerstag, 4. März 2010

Wanderatlas erhält Gründerpreis Multimedia

Gestern war ich mal wieder auf der CeBIT. Anders als früher, hatten Mayte und ich diesmal aber nur einen einzigen Termin: Die Übergabe der Preise der letzten Runde des Gründerwettbewerbs "Mit Multimedia erfolgreich starten", den das Bundeswirtschaftsministerium ausrichtet. Bei Schnittchen und Sekt konnten wir die von Minister Brüderle unterzeichnete Urkunde abholen. Grund genug, heute mal wieder die Presse anzuschreiben und über diesen schönen Umstand zu informieren.

Den Originalton der Presseinformation anbei:

GPS Wanderatlas ausgezeichnet

Unternehmen aus dem Kreis Limburg-Weilburg zählt zu den Preisträgern des Gründungswettbewerbs Multimedia


(Beselich, 4. März 2010)

Der in Beselich (Kreis Limburg-Weilburg) entwickelte Wanderatlas Deutschland wurde während der CeBIT vom Bundeswirtschaftsministerium, dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und dem Verband Elektrotechnik (VDE) mit dem deutschen Gründerpreis Multimedia ausgezeichnet.

Im Rahmen der Festveranstaltung überreichte Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, am Mittwoch (3.3.2010) die Preise für die besten Multimedia-Gründungen Deutschlands. Zu den Preisträgern zählt der Wanderatlas Deutschland. Der Wanderatlas veröffentlicht auf der Internetseite www.ich-geh-wandern.de Informationen für Tagesausflüge und Wander-Tipps, die direkt als GPS-Daten für digitale Navigationsgeräte eingelesen werden werden können.

Der Wanderatlas Deutschland wurde von Heiko Rutenbeck und Dr. Thomas Becker aus Beselich bei Limburg ins Leben gerufen. Grund für die Auszeichnung mit dem Bundespreis ist die Kombination aus fundierter Marktanalyse, genau zugeschnittenem Produktangebot und tragfähigem Geschäftsmodell.

Wandern klingt angestaubt, ist aber tatsächlich durch alle Altersgruppen hinweg eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen. Über 37 Mio. Deutsche im Alter über 14 Jahren geben an, gelegentlich zu wandern. Damit ist Wandern der Wellness-Trend schlechthin. Kein Wunder, denn beim Wandern erlebt man Stille und Natur, tankt Frischluft und – viele wissen es nicht – verbrennt genauso viele Kalorien wie beim Joggen.

Von den 37 Mio. Wanderern sind gut 600.000 in Vereinen organisiert. Der Großteil der Wanderer aber geht außerhalb von Gruppen oder Wandertagen in die Natur. Und fast immer sind es Tagesausflüge, die kurzfristig – abhängig von Wetter und Stimmung – geplant werden.

Insgesamt 1,3 Milliarden solcher Tagesausflüge haben die Deutschen 2007 unternommen und dabei über € 30 Mrd. für Essen, Trinken, Eintrittskarten etc. ausgeben. Rund € 12 Mrd. flossen dabei allein in die Gastronomie vor Ort.

Wanderer, die einen Tagesausflug unternehmen, interessieren sich für Wanderziele in ihrer Umgebung, also in einem Umkreis, der sich mit einer maximal einstündigen Autofahrt erreichen lässt. Da sie meistens mit dem Auto anreisen, werden vor allem Rundwanderwege mit einer Länge bis zu 15km gesucht. Und für die Entscheidung, welches Ziel tatsächlich angesteuert wird, ist es erheblich, dass neben der eigentlichen Wanderung auch noch Sehenswürdigkeiten im weitesten Sinne mit in den Ausflug eingebunden werden können.

Genau aus diesen Gründen arbeitet das Team vom Wanderatlas Deutschland touristische Regionen sehr feingliedrig auf. So wurden alleine in der Pilotregion Westerwald – eine Mittelgebirgslandschaft zwischen den Flüssen Rhein, Lahn, Sieg und Dill im Einzugsgebiet der Länder Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen – einzelne Ortsinformationen im Umfang von 500 DIN A 4 Seiten Text recherchiert. Im Ergebnis heißt das: Egal wo man in den Westerwald hinfährt, erfährt man im Vorfeld, was es Sehenswertes an der Strecke gibt und ob sich ein Ausflug lohnt.

Um einen Ausflug kurzfristig zu planen, ist es notwendig, das man alle relevanten Informationen sofort erhält. Deshalb ist der Wanderatlas Deutschland mit einer topographischen Landkarte ausgestattet, in die alle Wanderungen auch in Form von GPS-Daten eingetragen sind. So lässt sich die Wanderung direkt auf ein mobiles Navigationsgerät übertragen und man ist unabhängig von gedruckten Wanderkarten.

Speziell diese durchgängige GPS-Unterstützung ist für die beiden Gründer von erheblicher Bedeutung: „Wenn man am Donnerstag-nachmittag überlegt, am kommenden Wochenende ins Grüne zu fahren, reicht die Zeit nicht, um sich beim Touristikbüro einer Gemeinde auf dem Postweg eine Wanderkarte zu bestellen. Ohne GPS geht in Zukunft nichts mehr“, erläutert Dr. Thomas Becker von der Wanderatlas-Redaktion.

Schon heute gibt es über eine Million Wanderer, die mit GPS-Gerät und digitalen Karten wandern. Die Nutzung dieser Technologie verbreitet sich extrem schnell, werden doch mittlerweile neue Mobiltelefone fast standardmäßig mit GPS-Empfängern ausgestattet. Man schätzt, dass bis 2013 über 20 Mio. solcher GPS-fähigen Mobiltelefone in Deutschland verfügbar sein werden. Aktuell sind z.B. allein 3,4 Mio. Apple iPhones mit GPS-Empfang über T-Mobile in Deutschland ausgeliefert worden.

Der offizielle Start des Wanderatlas Deutschland ist für April 2010 geplant. Schon jetzt kann man sich auf www.ich-geh-wandern.de die Pilotregion Westerwald und die dort veröffentlichten Wanderungen – bislang 140 Stück – anschauen und nutzen.

Da viele Ortsansässige in ihrem direkten Umfeld schöne Strecken kennen, ist der Wanderatlas Deutschland als „Mitmach-System“ angelegt. Neben der Redaktion können auch alle Leser Wanderungen im Wanderatlas als GPS-Route mit Tourenbeschreibung und Bildern veröffentlichen. Dieses Wikipedia-Prinzip soll helfen, viele lokale Wanderungen mit einzubeziehen und so für Ausflugswillige ein großes Maß an Alternativen anzubieten.

Die letzten zwölf Monate nutzten die Gründer, um das technische System aufzubauen und einen ersten Bestand an Inhalten zu erstellen. Mit dem Start im April verfügt der Wanderatlas Deutschland über eine erste abgeschlossene Region und baut ab dann das Angebot sukzessive weiter aus.

Die nächsten Zielgebiete sind das Siegerland und das Sauerland sowie das Lahn-Dill-Bergland und der Taunus. Mit diesen rechtsrheinischen Regionen wird ein Zielpublikum von rund 20 Mio. Wanderern angesprochen, die in den Metropolregion Rhein-Ruhr und Rhein-Main leben.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Die neue interaktive Wanderkarte für Deutschland und den Westerwald

Wir haben uns lange damit Zeit gelassen, aber bei unserer bierseligen Arbeitssitzung gestern (also genauer gesagt: heute morgen - recht früh) haben wir dann doch festgestellt, dass es keinen großen Sinn macht, noch Farbnuancen oder Paramater zu ändern und so die Releasefähigkeit zu verlieren. Ergebnis: Wir haben für den Wanderatlas Deutschland heute die neue, aktuelle Wanderkarte für ganz Deutschland online gestellt.

Wie auch schon vorher möglich, kann man sich frei in der Karte bewegen und die Ansicht schieben, ziehen, vergrößern und verkleinern. Zusätzliche Inhalte werden über Piktogramme angezeigt - die gibt es bislang allerdings nach wie vor erst mal nur für den Westerwald.

Neu in der Wanderkarte sind das räumliche Höhenmodell, neue wichtige Symbole (z.B. Schutzhütten etc.), die Farbgebung (mehr Kontrast), die Ausschilderung der Straßen (z.B. B 414) und die Höhenlinien, die in höheren Zoomstufen bis auf 10m eingestellt sind.

Wir hoffen, dass sich unsere Anwender mit der neuen kostenfreien Wanderkarte noch besser auf ihren nächsten Wanderausflug vorbereiten können und dass auch das "ästhetische Auge" jetzt etwas besser mit dem Wanderatlas Deutschland klar kommt.

Mittwoch, 27. Januar 2010

On Community Again

Nach wochenlangem Hin und Her und immer steigenden Anforderungen sind wir jetzt wieder bei den VZ-Netzwerken mit einer Version von Sixbreak, dem Wissens-Quiz, online mit dabei. Bin mal gespannt wie lange :) Aber sei's drum: Die Server stehen und es stellt sich heraus, dass die Optimierungsarbeiten zum Jahreswechsel gefruchtet haben.

Wir arbeiten derweil an einem zweiten Partner-Quiz, das im Februar veröffentlicht werden soll. Dann sind wir in einem kleineren, aber von der Zielgruppe her sogar spannenderen Netzwerk unterwegs. Die Grundannahme, lieber das Spiel in bestehende Communities als social game einzubinden, als eine eigene "Fangemeinde" zu bilden, ist auf jeden Fall das Leitmotiv, für die Anstrengungen, die auch in den nächsten Monaten auf der Agenda stehen werden.

Wer bei einem der 'Vz-Netze Mitglied ist, kann über das Pic oben links ganz einfach die OpenSocial Variante von Sixbreak hinzufügen. Let's go!

Montag, 25. Januar 2010

Unterwegs auf einer Tour durch die Natur

Nach einer Woche "Roadshow" - man kann auch sagen: Klinkenputzen :-) - wieder zurück im Büro, uff. Wir haben die ersten Verkaufsgespräche für Anzeigenplätze im Wanderatlas Deutschland geführt - obwohl es ja noch keine Firma dafür gibt und wir noch nicht wirklich Aufträge abschließen können. Die Bereitschaft, sich kostenpflichtig in diesem Verlagsumfeld zu präsentieren, ist aber nach diesen ersten Erfahrungen höher als ursprünglich erwartet. Das nährt die Hoffnung, dass unsere Geschäftsplanung aufgehen kann.

Im Rahmen der Tour durch den Westerwald haben wir auch einige Gespräche mit Touristikern geführt. Auch hier gab es positive Signale, den Wanderatlas Deutschland finanziell, strukturell und inhaltlich zu unterstützen. Wir sind gespannt, ob diesen konstruktiven Gesprächen auch faktische Handlungen folgen.

Zum Abschluss der Tour durch die Natur konnten wir einen Beitrag zur Wanderführerausbildung des Westerwaldvereins leisten. Vor 15 zertifizierten Wanderführern ließen sich die Vorzüge von GPS-Tracks (und nicht Routen) erläutern. Dee letzte halbe Stunde arbeiteten wir dann missionarisch und versuchten, die Experten dafür zu begeistern, selbst Wanderungen in den Wanderatlas einzustellen. Wir sehen auch gespannt der Zukunft entgegen.