Mittwoch, 23. Dezember 2009

Der elektronische Westerwaldwanderbrief

Ab sofort werden wir ungefähr einmal im Monat ein elektronisches Rundschreiben an die registrierten Leser im Wanderatlas Deutschland verschicken. Damit auch der Rest der Welt erfährt, was uns Wanderer so bewegt, veröffentliche ich den elektronischen Wanderbrief auch hier im DocBlock - und here it is: Wanderatlas Newsletter No. 1:




Liebe Wanderfreunde,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir möchten uns für Ihr Interesse an dem Wanderatlas Deutschland bedanken und Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr wünschen. Wir freuen uns auf spannende neue Wanderungen von Ihnen und hoffen, weiterhin Ihr Interesse zu verdienen!

Manch einer wird vielleicht zwischen den Jahren zu einem Grenzgang aufbrechen oder schon einmal in Gedanken durchspielen, welche Wanderungen das neue Jahrzehnt einläuten sollen. Deshalb schicken wir Ihnen heute drei Empfehlungen für Rundtouren im Westerwald.

Im Nord-Westerwald - an der Wasserscheide zwischen Westerwald und Siegerland - war der Wäller Wanderfreak unterwegs und hat eine informative Tour veröffentlicht, die auf Bergmannspfaden rund um die Kalteiche führt. Obwohl wir selbst im weiteren Sinne aus dieser Gegend stammen, waren wir überrascht, welche spannenden Entdeckungen die Heimat bereithält. Das sind 15km, die sich lohnen!

Ins Zentrum des Hohen Westerwalds führt der 20km lange Grüne Steig und Seenweg über schmale und naturbelassene Wege zu den Höhepunkten des Westerburger Landes: Holzbachschlucht, Secker Weiher, Wiesensee - alles dabei. Die Wegführung hat die Touristikinformation Westerburg erarbeitet und uns zur Verfügung gestellt.

Wen es eher in den Süden zieht, dem sei der südliche Westerwald empfohlen. Auf dem Saynsteig kann man auf 15km die Täler von Brexbach und Saynbach erwandern. Ein Römer-Turm am Limes, der Schmetterlingsgarten im Schlosspark Sayn und die Burgruine Sayn zählen zu den Stationen dieser Wanderung.

Und - zum Schluss, aber nicht "das Letzte": Im Rengsdorfer Land gibt es eine neue, mit dem Wandersiegel des Deutschen Wanderverbands ausgezeichnete Streckenwanderung: den Klosterweg. Er ist die erste so genannte "Wäller Tour", eine Bezeichnung, unter der neue Wanderwege im Westerwald vermarktet werden sollen. Der Klosterweg verbindet auf 17km den Westerwaldsteig mit dem Rheinsteig und steht unter dem Motto "Wandern für die Seele".

Hui Wäller, allemol!

Dienstag, 15. Dezember 2009

Wenn der Berg nicht zum Prophet kommt...

Es ist nicht spurlos an der Seite vorbeigegangen: Seit letzter Woche Freitag (11.12.09) ist Sixbreak in einer ersten Version als Gadget in den Netzwerken der VZ-Gruppe (studiVZ, meinVZ) integriert. Wir wurden von der Live-Schaltung etwas überrascht. Das wäre aber nicht schlimm. Überrascht wurden wir auch durch die Akzeptanz und die daraus resultieren Zugriffszahlen. Der Server ging in die Knie...

Teilweise lag es an Fehlern, die wir kurzfristig beheben konnten. Teilweise liegt es (noch) am Server selbst, aber ein Entlastungsserver ist bereits bestellt und wahrscheinlich in wenigen Tagen online. Trotzdem hängt und hakt es noch, und wir versuchen mit allen Mitteln, entsprechende Lösungen zu finden.

Wie immer - es ist schließlich Vorweihnachtszeit - rechnen wir mit dem Besten: Nämlich dass wir bis Weihnachten alles im Griff haben und uns die ersten Nutzer hoffentlich nicht alle enttäuscht verloren gehen.

Die Grundidee hinter der Implentierung des Sixbreak Wissens-Quiz ist einfach beschrieben. Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, muss der Prophet eben den Berg besteigen. Es ist für uns eine logische Entwicklung, dass wir rund um das Wissens-Quiz keine eigene Community aufbauen, sondern es mehr Sinn macht, bestehenden Communities  in ihrer gewohnten Umgebung Zugang zum Wissens-Quiz zu geben.

Zur ganzen Thematik anbei auch noch die Presseinformation, die heute über die Kooperation von Sixbreak mit studiVZ und OpenSocial informiert.


Sixbreak-Quiz für soziale Netzwerke

Das Wissens-Quiz Sixbreak (www.sixbreak.de) wird konsequent zum Social Game ausgebaut. Auf Basis der freien Plattform OpenSocial wurde ein so genanntes Community Gadget entwickelt, das jetzt erstmals in den Netzwerken der VZ-Gruppe (studiVZ, schülerVZ, meinVZ) zur Verfügung steht.

Sixbreak ist eine offene Quiz-Plattform, auf der die Spieler selbst Fragen in einen zentralen Fragekatalog einstellen können. Was liegt da näher, als dieses offene Prinzip auch für Mitglieder von sozialen Netzwerken zu öffnen?


Aus diesem Grund hat Sixbreak ein OpenSocial Gadget entwickelt, das die Grundfunktionen innerhalb von sozialen Netzwerken wie studiVZ bereitstellt. Die Integration in weitere Netzwerke, die OpenSocial unterstützen, ist geplant. „Es macht mehr Sinn, das Spiel in die Community zu bringen, als eine neue Community aufzubauen“, ist Dr. Thomas Becker, Betreiber von Sixbreak, überzeugt.

Zum Start der OpenSocial Freischaltung innerhalb der VZ-Gruppe ist das Sixbreak Wissens-Quiz mit dabei und beantwortet die Frage: Wie schlau bist Du? Über 15 Mio. Nutzer der VZ-Netzwerke können jetzt mit Hilfe von kleinen Quiz-Spielen (jeweils 30 Fragen) schnell und einfach herausfinden, wie es um ihr Allgemeinwissen bestellt ist.

Sixbreak, das Wissens-Quiz, wurde im Juli 2009 gestartet. Ziel ist es, vielseitige und spannende Fragen zum Allgemeinwissen in unterschiedlichen Wissensbereichen und Schwierigkeitsgraden durch die Nutzer erstellen zu lassen. Die Quiz-Engine erzeugt dann auf Basis aller Fragen jeweils individuelle Quiz-Spiele. Fünf Monate nach Start der Webseite www.sixbreak.de haben die Spieler bereits 3.700 Fragen erstellt und mit Quellenangaben versehen, um die Korrektheit der Antworten überprüfbar zu machen.




Sixbreak ist ein Angebot des Thomas Becker Verlags, Berlin. Ziel ist es, eine offene Wissensplattform zu etablieren, auf der man spielerisch sein Allgemeinwissen testen und verbessern kann.

Freitag, 4. Dezember 2009

Sixbreak ist trivial

Jaja, soviel ist sicher, manche Frage im Sixbreak Wissens-Quiz sind trivial. Aber das ist nicht Thema dieses Beitrags, sondern die Tatsache, dass heute Frage Nummer 3600 vom Spieler dottore eingestellt wurde. Und damit ist etwas wichtiges gelungen: Sixbreak verfügt jetzt - nach fünf Monaten im Netz - über genauso viele Fragen, wie ein großes Trivial Pursuit Spiel. Das ist doch schon ein ganz stolzes Zwischenergebnis.

Insgesamt 55 freiwillige Autoren haben sich bislang am Aufbau des Fragenkatalogs beteiligt. Wenn wir jetzt durch die Integration von Sixbreak in größere Netzwerke versuchen, den Traffic zu erhöhen, sollten sicherlich auch noch einige Autoren dazukommen, so dass die nächste Erfolgsmarke bei 5.000 Fragen keine 5 Monate mehr auf sich warten lässt. Meine persönliche Prognose: Wir nehmen die 5.000er Marke bereits Ende Januar.

Übrigens: Frage 3600 will wissen, auf welchem Instrument Frank Zappa seine Musiker-Karriere startete? Gar nicht so einfach, selbst für einen eingefleischten Fan der 60s und 70s Musik wie mir...

Dienstag, 17. November 2009

1 Jahr Westerwald

Die Überschrift mag vielleicht falsch Assoziationen wecken: Es ist nicht der Westerwald, den es erst seit einem Jahr gibt, sondern dessen journalistische Aufbereitung für Wanderer, die der Wanderatlas Deutschland seit nunmehr einem Jahr betreibt. Am 17.11.2008 haben wir den ersten Text zum Westerwald geschrieben, das Intro sozusagen.

Voweg gegangen waren einige Monate loser Diskussion bei Grillfleisch, Bier und rotem Wein, warum es für Wanderer eigentlich keine vernünftigen inhaltlichen Angebote im Netz gibt. Ab Spätsommer 2008 intensivierten sich diese Diskussionen und führten schließlich dazu, dass wir ernsthaft das Thema auf die Agenda gesetzt haben. Und am 17. November schließlich entstand dann der erste Text, die Einleitung über den Westerwald.

Als wir dann am 19. März 2009 zum ersten Mal die Seite www.ich-geh-wandern.de live geschaltet haben, war der "Westerwald-Text" vom 17.11.2008 der erste veröffentlichte Text im Wanderatlas. Seitdem folgten weitere 380 Informationstexte und 100 Wandervorschläge mit GPS-Track.

So wie es zur Zeit aussieht, werden wir die Alpha-Phase bis März 2010 abschließen können und dann in die Betaphase einsteigen. Was während der Alpha-Phase noch zu erledigen ist, ist der proof of concept für das Geschäftsmodell, die Überarbeitung des Kartenlayouts und noch so ungefähr 20 Punkte, die Rudi auf seiner heiligen To-do-Liste vor der Öffentlichkeit verbirgt :)

Montag, 9. November 2009

Sixbreak ist netzwertig und Webspitze

Während hier in Berlin die Feierlichkeiten zur Novemberrevolution von 1989 heißlaufen, haben letzte Woche zwei Web-Informationsdienste das Sixbreak Wissens-Quiz als Thema aufgegriffen. Die Webseite netzwertig.com stellt in ihrer Rubrik "Samstag App Fieber" Sixbreak als Autorentool für Quiz-Autoren vor.

"Die eigene Quizshow kann jeder bei Sixbreak in wenigen Minuten gestalten", befindet webspitze.de und ordnet Sixbreak die Tags "Spielecomunity" und "Selbstgemachtes" zu.

So, ich geh jetzt Fragen Thema "Wiedervereinigung" recherchieren - das ist meine Art mit dem Jubiläum umzugehen - und sicher nicht die schlechteste :)


Freitag, 30. Oktober 2009

Die Sixbreak Wissensrangliste

Diese Woche haben wir mal Stück für Stück ein bißchen neuen Code für Sixbreak auf das Live-System überspielt. Im Wesentlichen geht es dabei um Änderungen hinsichtlich der Statistiken. Dabei sind vor zwei Punkte geändert worden:

1. Wissenspunkte und Fitnesspunkte werden rollierend kumuliert: Dh. konkret, dass jetzt für die Statistiken immer nur die Punkte herangezogen werden, die in den letzten 90 Tagen (oder 50 oder 60, je nachdem wie wir das einstellen :-) berücksichtigt werden. Damit sollen auch neue Spieler den Anreiz haben, sich in die Bestenliste wiet oben eintragen zu können. Ansonsten verzweifelt ja jeder, wenn er Spieler wie Carax oder Getbeck sieht...

2. Wissenspunkte (also Punkte für jede richtig beantwortete Frage), Fitnesspunkte (Punkte für jedes bis zum Ende durchgespielte Training) und Weisheitspunkte (Punkte für veröffentlichte Fragen) werden in einer gewichteten Wissensrangliste zusammengefassst. Damit soll der Wissensvergleich durch das Ranking stärker ganzheitlich betrachtet werden.

Wie dem auch sei: I C H bin die Nummer 1 der ersten internationalen Wissensrangliste - wie sollte es auch anders sein.

Das Update ist noch nicht ganz abgeschlossen und wird sich noch bis in die nächste Woche ziehen, da einzelne Punkte noch  nicht abschließend freigegeben sind. Die wesentlichen Änderungen - inkl. der Anzeige der Wissensrangliste auf der personalisierten Startseite und im Spielerprofil - sind aber schon live.

Zu dem gesamten Thema haben wir heute eine kurze Pressemitteilung veröffentlicht, die ich der Vollständigkeit hier noch anfüge.






Sixbreak bringt Wissensrangliste
Das Sixbreak Wissens-Quiz prüft wie schlau man ist

(Berlin, 30. Oktober 2009)

Mit einem Update führt Sixbreak, das Wissens-Quiz, die Wissensrangliste ein. So werden jetzt verschiedene Wissensdimensionen berücksichtigt und gegeneinander abgewogen.

Sixbreak ist eine offene Quiz-Plattform, auf der Spieler Fragen in einen zentralen Fragekatalog einstellen können. Für jede veröffentlichte Frage gibt es Weisheitspunkte. Für jede richtig beantwortete Frage Wissenspunkte. Und für den kompletten Durchlauf eines Trainings-Quiz werden Fitnesspunkte vergeben. Aus diesen drei Dimensionen ermittelt sich die Platzierung auf der Wissensrangliste.








„Bislang wurden zwei Listen geführt: Eine für Spieler, eine für Frageautoren. Durch das neue System versuchen wir jetzt, die verschiedenen Dimensionen von Wissen zusammenzuführen. Durch die Einordnung in eine Platzierungsliste sieht man jetzt sofort, wie fit man im Vergleich zu anderen Quizzern ist“, erläutert Dr. Thomas Becker. Becker ist Geschäftsführer des Thomas Becker Verlags, dem Betreiber von Sixbreak, dem Wissens-Quiz.


Eine weitere Änderung betrifft die Ermittlung der Punkte. Wurden bisher die erzielten Punkte unbegrenzt addiert, wird jetzt ein rollierendes System eingesetzt. Es werden nur die Punkte, die man in den letzten drei Monaten erreicht hat, in die Bewertung herangezogen. Ältere Ergebnisse werden nur noch archiviert, aber nicht mehr für die Platzierung berücksichtigt.

Sixbreak, das Wissens-Quiz, wurde im Juli 2009 gestartet. Ziel ist es, vielseitige und spannende Fragen zum Allgemeinwissen in unterschiedlichen Wissensbereichen und Schwierigkeitsgraden durch die Nutzer erstellen zu lassen. Die Quiz-Engine erzeugt dann auf Basis aller Fragen jeweils individuelle Quiz-Spiele. Vier Monate nach Start der Webseite www.sixbreak.de haben die Spieler bereits 3.200 Fragen erstellt und mit Quellenangaben versehen.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Der neue Lahnwanderweg ist die 100. GPS-Wanderung im Wanderatlas

Ein erstes Zwischenziel: Heute haben wir mit Veröffentlichung des brandneuen Lahnwanderwegs die 100. GPS-Wanderung im Wanderatlas Deutschland veröffentlicht. Damit haben wir uns Jahresendziel schon zwei Monate vorher erreicht.

Der Lahnwanderweg ist brandneu und soll erst 2010 eröffnet werden - dann direkt als Qualitätsweg mit Zertifikat und Pipapo. Wir haben es dem Touristik-Büro in Nassau zu verdanken, dass wir schon so früh an die Daten gekommen sind und interessierten Wanderern jetzt schon im Vorfeld ermöglichen können, auf diesem schönen Wanderweg zu wandern (btw: die Wortwiederholungen sind nicht schlechtem Stil, sondern der Bemühung um Relevanz für Suchmaschinen gedankt :)

Anbei die Pressemeldung, die wir heute in diesem Zusammenhang veröffentlicht haben (und als besondere Serviceleistung für Leser und Suchmaschine habe ich direkt Hyperlinks auf die spannenden Informationsseiten im Wanderatlas ergänzt):

Mit GPS über den Lahnwanderweg
Der neue Lahnwanderweg ist die 100. Westerwald-Wanderung des Wanderatlas Deutschland


(Beselich, 29. Oktober 2009)

Der neue Lahnwanderweg soll den Rothaarsteig mit dem Rheinsteig verbinden und auf 270km die Reize des Lahntals für Wanderer erschließen. Die Eröffnung ist für 2010 vorgesehen. Schon jetzt veröffentlicht der Wanderatlas Deutschland die ersten vier Teilstücke in Rheinland-Pfalz als GPS-Wanderung.

Die Tourenbeschreibung und die Wanderstrecke als Routendaten (GPX) für das mobile Navigationsgerät stehen ab heute unter der Adresse http://www.ich-geh-wandern.de/ kostenfrei zur Verfügung. Die Daten beinhalten auch eine so genannte KML-Datei, mit der man sich die Wanderung in Google-Maps und Google-Earth einladen kann.

Die Wegbeschreibung des Lahnwanderwegs wurde von der Lahn-Taunus-Touristik in Nassau zur Verfügung gestellt. Nur so war es möglich, den neuen Weg schon jetzt vorzustellen und allen Wanderern Appetit auf mehr zu machen.

Der Lahnwanderweg führt über vier Etappen von Diez zur Mündung der Lahn nach Lahnstein. Hier an der Lahnsteiner Pforte trifft der Lahnwanderweg auf den Rheinsteig und führt ans nördliche Endstück des Oberen Mittelrheintals, das seit 2002 als UNESCO-Welterbe geschützt ist.

Der Lahnwanderweg führt zunächst nach Balduinstein und dann weiter in die Esterau und zur Burg Laurenburg, dem ursprünglichen Stammsitz des Hauses Nassau. Weiter geht es nach Dausenau mit dem schiefen Turm, dessen Schräglage größer ist, als die des bekannten Turms von Pisa.

In Nassau warten die gleichnamige Burg und das Stadtschloss der Freiherren vom Stein auf den Wanderer. Hier wurde Heinrich Friedrich Karl vom Stein geboren, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts wichtige Grundsätze der Aufklärung in der preußischen Verfassung verankerte.

Die vorletzte Etappe des Lahnwanderwegs startet dann in Bad Ems, dem Kaiserbad. Über die Rupertsklamm geht es zur Lahnsteiner Pforte nach Niederlahnstein. Hier wurde nicht nur der Deutschlands drittgrößer Baukonzern Strabag gegründet, sondern auch die erste Emporenkirche am Mittelrhein errichtet. Noch heute kann man mit dem Heimbachhaus eines der zehn ältesten Wohnhäuser Deutschlands in Niederlahnstein bewundern.

Mit dem neuen Lahnwanderweg stehen im Wanderatlas Deutschland jetzt insgesamt 100 Wanderungen im Westerwald mit GPS-Routenbeschreibungen für mobile Navigationsgeräte kostenfrei zur Verfügung. Rund 400 Informationstexte informieren über Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele.

Das besondere am Wanderatlas Deutschland: Jeder Wanderer kann eigene Wandertipps einstellen und im Wanderatlas Deutschland seine besten Wanderwege unter http://www.ich-geh-wandern.de/ einer interessierten Öffentlichkeit präsentieren.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Ein Logo für den Thomas Becker Verlag

Nachdem ich das Wochenende noch mal zum "drüberschlafen" genutzt habe, konnte ich eben im Logowettbewerb der oder dem Gewinner mitteilen, dass ich mich für folgenden entwurf entschieden habe:


Jetzt werde ich mich mal die nächsten Tage ein bißchen darum kümmern, eine Web-Visitenkarte und eine gedruckte Visitenkarte zu bekommen. Dann ist der erste große Schritt in der Selbstständigkeit geschafft und ich kann mich langsam auf den Weihnachtsurlaub vorbereiten ...

By the way: Heute hat das t3n-Magazin ein Interview veröffentlicht, wo ich zum ersten Mal "CEO" genannt werde. Ein Tag für die Geschichtsbücher :-) Obwohl: CEO eines Einmannunternehmens muss man auch erst mal werden, oder nich?

Freitag, 18. September 2009

Allgemeinwissen testen im Sixbreak-Trainingscamp

Wie bereits berichtet, wurde die Alpha-Version von Sixbreak überarbeitet und eine neue Version veröffentlicht. In diesem Kontext habe ich mir noch einmal Gedanken gemacht, was eigentlich das Profil dieses "social games" ist. Dabei sind es wohl (derzeit) drei Aspekte, die Sixbreak von anderen Quizangeboten im Internet unterscheiden:

  • Sixbreak ist ein Community-Quiz, d.h.: Die Fragen werden von den Spielern selbst eingestellt. Jeder kann mitmachen und z.B. auch die Schwierigkeitsstufe einer Frage nachträglich ändern.
  • Sixbreak ist ein On-the-Fly-Quiz, d.h.: Jedes Quiz wird neu erzeugt, es gibt keine festen Fragenkataloge. Somit ist Routine ausgeschlossen.
  • Sixbreak ist ein Wissens-Quiz, d.h.: Alle Fragen sind mit transparenten Quellen (z.B. Wikipedia) belegt, die direkt im Web aufrufbar sind. So kann der Spieler auf Wunsch direkt nachschlagen und sich weiter informieren bzw. überprüfen
In den nächsten Monaten werden wir uns intensiv um die Weiterentwicklung von Sixbreak als social  game bemühen, um dann Anfang 2010 eine Betaversion zu veröffentlichen, die dann speziell den Einsatz in Social Networks und die Funktion des "Miteinander- und Gegeneinander-Spielens" ermöglicht.

Bis dahin freuen wir uns auf jeden Fall über jeden kleinen Erfolg, und der heißt derzeit, dass wir momentan sehr gut unterwegs sind im Bereich "neue Fragen": Schon über 600 Fragen sind in den ersten beiden Septemberwochen eingestellt worden. Coole Sache, das.

Daher habe ich gestern auch noch einmal die PR-Portal mit folgender wichtiger Information versorgt:

Quiz testet Allgemeinwissen
Das Sixbreak Wissens-Quiz prüft wie schlau man ist

(Berlin, 18. September 2009)

Knapp zwei Monate nach Start der von Spielern betriebenen Quiz-Community, haben die Nutzer bereits über 2.500 Fragen in das Sixbreak Wissens-Quiz eingestellt. Jetzt ist die zweite Alpha-Version veröffentlicht worden, die noch mehr Komfort bietet.

Sixbreak ist eine offene Quiz-Plattform, auf der Spieler Fragen in einen zentralen Fragekatalog einstellen können. Aus diesen Quizfragen erzeugt Sixbreak dann jeweils individuell neue Quiz-Spiele. So wird das Allgemeinwissen der Spieler auf Herz und Nieren geprüft. Jedes Spiel ist neu. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen.

Aber nicht nur diese Idee des on-the-fly Quiz macht Sixbreak zu einer interessanten Spielalternative. Vor allem die Entscheidung, die Quiz-Fragen nicht von einer zentralen Redaktion erstellen zu lassen, bringt viel Abwechslung. So unterschiedlich die Spieler, so unterschiedlich sind ihre Fragen und ihre Themenschwerpunkte. Gemeinsam ist jedoch allen Fragen, dass sie mit einer Quelle verknüpft sind. So können Spieler sofort mit einem Klick überprüfen, ob die Antwort stimmt und wie zuverlässig das hier abgefragte Wissen ist.

Neu mit der zweiten Alpha-Version wurde das Wissens-Training eingeführt. Hier werden die einzelnen Quizspiele nach besonderen Regeln zusammengestellt. So kann man z.B. nur Fragen auf Grundschulniveau spielen oder sich durch eine „Quiz-Leiter“ hangeln.

Sixbreak ist ein kostenfreies Quiz, das im Juli 2009 gegründet worden ist. Ziel ist es, vielseitige und spannende Fragen zum Allgemeinwissen in unterschiedlichen Wissensbereichen und Schwierigkeitsgraden durch die Nutzer erstellen zu lassen. Die Quiz-Engine erzeugt dann auf Basis aller Fragen jeweils individuelle Quiz-Spiele. Zwei Monate nach Start der Webseite www.sixbreak.de haben die Spieler bereits 2.600 Fragen erstellt und mit Quellenangaben versehen.

Dienstag, 4. August 2009

Medizin gegen flaue Bürostunden

Der Weser-Kurier hat sich Sixbreak angeschaut. Die Werbeeinblendungen - die ja eigentlich social sponsorings sein sollen :-) - stören, ansonsten meint die norddeutsche Redaktion: Eine schöne und sinnvolle Beschäftigung, um die flauen Bürostunden zu überwinden. Genau so sehen wir das auch.

Auch die c't berichtet in ihrer Ausgabe 17 /2009 über Sixbreak unter der Überschrift "Eigenbau-Quiz" und verweisen auf das Grundprinzip, dass bei Sixbreak die Spieler selbst die Fragen einstellen.

Bislang noch keinen üblen Verriss geerntet, das ist doch schon mal ein guter Anfang, oder?

Montag, 27. Juli 2009

Wanderatlas jetzt offiziell gestartet


Heute haben wir mit Versand einer Pressemitteilung offiziell den Wanderatlas Deutschland gestartet. Anbei der Originaltext, der an Medienvertreter im Westerwald ging:




Wanderatlas für den Westerwald

Routen können direkt auf GPS-Geräte geladen werden

(Beselich, 27. Juli 2009)

Jeder vierte Deutsche ist gerne und regelmäßig zu Fuß unterwegs in der Natur. Ob als Nordic Walker, Wanderer oder Tagesausflügler: Wandern liegt im Trend. Dennoch findet man bislang im Internet nur spärlich zuverlässige Informationen, um eine Wanderung zu planen. Das soll sich jetzt ändern. Mit dem Wanderatlas Deutschland, der im Internet unter der Adresse www.ich-geh-wandern.de ab sofort kostenfrei zur Verfügung steht.

Der Wanderatlas Deutschland ist eine offene Internet-Plattform, auf der Wanderer ihre Erfahrungen veröffentlichen können und somit anderen Wanderern helfen, sich besser vorzubereiten. Das Grundprinzip des Wanderatlas Deutschland erinnert an das Internet-Lexikon Wikipedia: Jeder kann Informationen bereitstellen, die sofort für alle anderen verfügbar sind.

Um eine Wanderung im Wanderatlas Deutschland zu veröffentlichen, braucht man eine elektronische Wegbeschreibung, einen so genannten GPS-Track. GPS-Tracks können mit speziellen Geräten (ab 40 Euro) oder auch schon mit vielen Mobiltelefonen aufgezeichnet werden. Diese GPS-Technologie ist vor allem bei Jüngeren beliebt, die damit z.B. die moderne Schnitzeljagd Geocaching betreiben.

Hat man einen entsprechenden GPS-Track, lädt man diesen auf der Internetseite www.ich-geh-wandern.de und sieht dann eine Karte mit der fertig eingezeichneten Wanderung am Bildschirm. Man kann jetzt die Wanderung aus seiner persönlichen Sicht beschreiben, sie kategorisieren und Bilder hinzufügen. Fertig. Jetzt ist die Wanderung online im Internet verfügbar.

Andere Wanderer, die z.B. nicht direkt aus dem Umland kommen, können aus erster Quelle lesen, ob sich der Weg lohnt, auf was man achten sollte und wie der Weg beschaffen ist. Sie erhalten außerdem ein Höhenprofil und die exakte Wegstreckenlänge – diese Daten ermittelt der Wanderatlas Deutschland automatisch auf Basis des GPS-Tracks. Und schließlich kann man jetzt mit einem Klick die gesamte Wanderung aus dem Internet auf sein Navigationsgerät laden. So hat man die Wegbeschreibung am Mann, wenn man zu einer Tour aufbricht.

Die Wanderstrecken werden im Wanderatlas Deutschland ergänzt durch touristische Informationen zu Ausflugszielen und Sehenswürdigkeiten, die die Wanderatlas-Redaktion beisteuert.

Der Wanderatlas Deutschland ist derzeit in der Pilotphase. Die erste Zielregion, die innerhalb dieser Pilotphase bearbeitet wird, ist der Westerwald, der in sieben unterschiedliche Wanderregionen eingeteilt worden ist. Der Hessische Westerwald von Haiger bis Hadamar, der Hohe Westerwald um Rennerod, Bad Marienberg und Westerburg und der Obere Westerwald mit der Kroppacher Schweiz, der Westerwälder Seenplatte und dem Sayntal sind bereits veröffentlicht.

In den nächsten Wochen erscheinen noch das Kannenbäckerland (ab Anfang August), der Lahn-Westerwald mit dem Naturpark Nassau (ab Ende August), der Rhein-Westerwald (ab Mitte September) und der Sieg-Westerwald (ab Anfang Oktober).

Der Wanderatlas Deutschland lädt alle Wanderer, Spaziergänger und Nordic Walker im Westerwald ein, ab sofort Wegempfehlungen im Internet unter www.ich-geh-wandern.de zu veröffentlichen. Auch Kommentare und Anregungen zu den Informationstexten sind herzlich willkommen.

Wanderatlas gestartet

Heute haben wir mit einer ersten regionalen Presseinformation den Wanderatlas Deutschland formal gestartet. Die Pressemeldung anbei im Original:


Dienstag, 21. Juli 2009

Achtung, ansteckend

Meedia - der einzige Nachrichtendienst, den ich per Email abonniert habe - stellt Sixbreak in seiner Kategorie "Neue Sites" vor. Gut gefallen hat uns das Fazit unter dem Bericht: "Die Idee ist simpel, aber hochgradig ansteckend. Mit einem überlegten Business-Plan könnte Sixbreak.de einer der beliebtesten Zeittotschläger im deutschen Web werden und dabei noch für angenehme Lerneffekte sorgen!" Der gesamte Bericht ist hier zu finden.

Ich bin mal gespannt wie lange die Inkubationszeit von "Anstecken" bis "selbst Fragen stellen" so dauert :-)

Freitag, 17. Juli 2009

Sixbreak Alpha gestartet

Heute ist es soweit: Wir haben Sixbreak als Alpha-Version freigegeben. Das ist der erste Schritt auf dem Weg zu einer Wissens-Community. Die beiden Grundsäulen - Spieler stellen selbst Fragen ein und aus allen Fragen werden dynamisch immer wieder neue Quizzes erstellt - sind vorhanden. Auf diesem Fundament sollen jetzt die weiteren Elemente aufgesetzt werden. Ob und wie das gelingt, wird ein spannendes Experiment.

Mit dem Alpha-Release informieren wir heute auch erstmals die Öffentlichkeit in Form einer Presseinformation. Was da drin steht, wird natürlich zu allererst hier veröffentlicht. Weltexklusiv :-)

Und deshalb jetzt mal ganz schnell: Copy und Paste...

Neue Wissensplattform gestartet
Mit Sixbreak spielerisch das Allgemeinwissen erweitern

(Berlin, 17. Juli 2009)

Unter der Internetadresse www.sixbreak.de geht heute eine neue Wissensplattform online. Grundprinzip ist es, Wissen in Form einfacher Quizfragen zu veröffentlichen. Dabei werden die Spieler selbst zu Autoren, denn die Quizfragen werden von den Spielern gestellt. Sixbreak ist die Plattform für das erste durchgängige „user generated online quiz“.

Spieler können neue Fragen ganz einfach erstellen: Neben der Frage selbst, der korrekten und drei falschen Antworten muss lediglich eines aus acht Themengebieten gewählt werden.

Und dann gibt es noch die Regel: Keine Frage ohne Quelle. Jede neue Quizfrage muss mit einer Referenz im Internet hinterlegt sein. Wenn man bei einem Quiz eine Frage falsch beantwortet, lässt sich so direkt ein passender Fachartikel mit mehr Informationen öffnen. Es geht schließlich um Wissenstraining und Wissenserwerb.

Im Unterschied zu anderen Quizseiten, werden bei Sixbreak keine festen Frageabläufe gespielt. Sixbreak stellt jedes Quiz neu auf Basis der gesammelten Fragen aller Spieler zusammen.

Angemeldete Nutzer haben bei Sixbreak gleich zwei Vorteile: Als Spieler sammeln sie Wissenspunkte und können sich mit anderen Spielern vergleichen. Als Autoren haben sie die Möglichkeit, alle von ihnen erstellten „Quizkarten“ als eigenes persönliches Quiz zu starten. Dieses „Autoren-Quiz“ lässt sich nicht nur auf der Sixbreak-Webseite starten, sondern auch mit der eigenen Webseite verknüpfen.

Mit Start der Alpha-Version – eine Vorabversion, die bereits die zentralen Spielelemente beherrscht – ist das Community-Quiz ab sofort im Internet unter www.sixbreak.de aufrufbar.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Vor der Alpha kommt der Sneak-Preview

Nein, noch immer ist die Alpha-Version des Wanderatlas Deutschland nicht online. Aber wir sind kurz davor. So richtig kurz. So kurz, dass wir heute eine Handvoll User zu einer Art Sneak Preview eingeladen haben. Mal schauen, ob jemand einen Track hochlädt und wie viele Fehler und Verbesserungen uns dann noch gemeldet werden.

Ansonsten haben wir eigentlich die von uns angestrebten Punkte für den Alpha-Release eigentlich erreicht, so dass wir evtl. noch im Juli den Startschuss für das Projekt der Öffentlichkeit mitteilen.

Zur Zeit lernen wir viel zum Thema Search Engine Optimizing. Es ist erstaunlich, was man alles so beachten kann und manchmal auch muss. So einfach wie in den 90ern - Webseite basteln, hochladen und bei dmoz anmelden klappts denn nu doch nicht mehr. Aber wie sagt man so schön: Solange man immer wieder was neues dazulernt, so lange bleiben die grauen Zellen am Leben :-)

Apropos graue Zellen: Es kann sein, dass wir bei Sixbreak sogar noch einen Ticken früher alpha werden. Martin hat jetzt das letzte fehlende Feature deployed, Mayte will noch mal einen Abschlusstest durchführen und ich habe eine kleine Pressenotiz erstellt, die ich dann nur noch veröffentlichen muss - wofür ich Stand heute den Freitag eingeplant habe. Mal schauen, obs was wird.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Isch bin ein Bärlina

So, geschafft: Seit gestern bin ich nach 29jähriger Unterbrechung wieder Berliner. Und damit Mitglied der europäischen Kreativhauptstadt, wie ich heute morgen den Nachrichten entnahm, die u.a. über die Bread & Butter Messe am Tempelhofer Flughafen berichteten.

Gestern auf dem Weg zum Sommerfest des Hess. Staatskanzlei haben Mayte und ich in der U-Bahn einige Messebesucher gesehen. Und was soll ich sagen: Befleckte Feinripp-Unterhemden, die man ganz modisch-keck über das MAurerdekollete hängen lässt scheinen wieder "in" zu sein. Und außerdem: Haare waschen ist definitiv out :-)

Was auch ganz wichtig ist: Sehen und gesehen werden und nur nix ausgeben. So wie gestern beim Sommerfest. Alles vom Feinsten und der ganze GArten voller Schnorrernasen, die wahrscheinlich nur zu solchen Anlässen ihre Bürostuben verlassen. Mittendrin MP Koch, der sich publikumswirksam ein Stück Fleischwurst abschnitt und es eigenhändig von der HAut (der Pelle, dem Darm??) befreite - ein Mann, der zupacken kann, dem traue ich noch einiges zu...

Zwischen all dem Hauptstadttrubel hat Rudi in seiner ländlichen Kolchose jetzt übrigens eines der wichtigsten Probleme gelöst, damit wir mit dem Wanderatlas bald "alpha" gehen können - was genau, steht hier.

Mittwoch, 27. Mai 2009

Free as a bird

1973: eine Band namens Lynyrd Skynyrd nennt ihr erstes Studioalbum sinnigerweis "pronounced leh-nerd skin-nerd", damit man weiß, wie man den kryptischen Bandnamen aussprechen soll, und auf dieser Scheibe findet sich einer der alltime Favourites eines jeden Rockfreundes - Freebird, später noch einmal legendär eingespielt auf dem 1975 erschienenen Live-Album "One more from the road" - was wiederum die Scheibe ist, wo eines der genialsten Rockpiano-Solos aller Zeit beim Song "Whiskey Rock-a-Roller" zu hören ist, was mir in meiner längst vergangenen Kindheit mein doch deutlich älterer und reiferer Bruder immer wieder didaktisch wertvoll eingetrichtert hat, damit ich heute noch weiß, dass es diese Band überhaupt gibt und die ja auch diesen Song gemacht haben, wo das mit drei Gitarren rhythmisch unterlegte lyrische Statement "cause Im as free as a bird now, and this bird you can not change" zu hören ist an das ich mich just erinnere, derweil ich nach 5.105 Tagen nichtselbstständiger Tätigkeit - modernes Sklaventum? - endlich in meinem kleinen Büro sitze, über die Berliner Dämmerung blicke und mich freue, dass meine Zeit bei Buhl Data Service vorüber ist und ich jetzt - frei wie ein Vogel - noch mal was ganz neues anfangen kann.

In dem Zusammenhang: Sixbreak hat seit vorgestern über 1.000 Fragen und die Kernfunktionen sind jetzt im Wesentlichen drin - das heißt, man könnte das Projekt langsam Alpha nennen. Am Pfingstdienstag treffe ich mich noch mal mit Martin (Entwickler) und schau mir den Stand an - und dann könnte vielleicht das erste neue Baby nach knapp einer Woche Selbstständigkeit als Prototyp "offizialisiert" werden. Und wir wären nur eine Woche hinter Plan - gar nicht übel.

Und dann bin ich mal gespannt, wie schnell ich wie viele aktive Autoren motivieren kann mitzumachen. Christoph und Mayte sind ja schon fleißig dabei, da fehlen ja jetzt nur noch geschätzte 81 "Fragensteller", um die anvisierten 5.000 Fragen zu schaffen, die wir bis zum Betastand brauchen :-)

Donnerstag, 12. Februar 2009

Die erhabene Legende

Nach knapp drei Wochen Urlaub konnte ich einige große Erkenntnisse gewinnen:

  • Elefanten sind größer als gedacht - jedenfalls wenn sie direkt vor meiner Motorhaube stehen.
  • Pakamisa heißt "erhaben" oder "to lift up" und manchmal passen Namen und Orte wirklich perfekt zusammen
  • Pretoria heißt eigentlich Tshwane und ist die Hauptstadt von Südafrika - nicht Johannesburg, wie ein vermeintlicher Geographieexperte lange wähnte
  • Es gibt Hotels, die haben weniger Sterne, als sie verdient hätten.
  • Der Ort, wo ich die Dame meines Herzens fotografierte, heißt Poivre Avenue.
  • Es gibt einen Platz aus der Erde, der zeigt, wie der Westerwald eigentlich hätte werden können, bevor er es vorzog, sich am Sauerland zu orientieren.
  • 35 Grad am Meer können extrem heiß sein, wenns keinen Schatten gibt.
  • Und am allerbesten: 3 Wochen sind nichts, jedenfalls dann, wenn man auf Ergebnisse gewisser Projekte wartet :-)
Ich kümmer mich jetzt mal wieder um den letzten Punkt .

Mittwoch, 14. Januar 2009

Die Entdeckung der Langsamkeit

Man kann sich manchmal des Eindrucks nicht erwehren, dass man Langsamkeit am besten erfährt, wenn man ein Softwareprojekt realisiert und ständig auf die Ergebnisse der Entwickler wartet. Das ist gefühlte Langsamkeit, gelebte Langsamkeit, auf jeden Fall sehr langsame Langsamkeit.

Management dagegen - und speziell die für den Erfolg verantwortlichen Marktleute - sind schnell. Überaus schnell. Da wird von einer Software Entwicklungs- und Vertriebsfirma über Monate hinaus ein Vokabular ersonnen, in dem alle sinnvollen Worte durch das Subjekt "Customer" ersetzt werden. Und kaum ist dieses sisyphoeske Gewaltaufgabe bewältigt, gibt man das altbekannte Motto aus: Sch... auf Kunde, 20% Wachstum, fertig.

Zwischen langsam und schnell gibt es noch eine dritte Dimension: die heißt "immer falsch" und betrifft alles was mit Hardware zu tun hat. Manchmal zu schnell (mit Ankündigungen, Vorverkauf, Qualitätssicherung etc.), immer zu langsam (von wegen Lieferung) und auf jeden Fall nie so wie der Kunde es will - nämlich gestern, noch billiger und in silber, wenn nur schwarz lieferbar. Und hat man dann mal ein Produkt, was läuft, nimmt der Hersteller es aus dem Programm. Oder kündigt es durch einen Nachfolger ab. Oder vergisst schlicht und einfach sich zu melden - schließlich gibt es doch soo viele Vertriebsmitarbeiter - warum müsse ausgerechent er sich jetzt um die Bestellung kümmern.

Ich liebe die IT-Branche :-)

Und freue mich, post-"feriem" erneut auf Spiele, Portale, Gadgets und andere Vergnügungen unserer Zeit stürzen zu können.