Freitag, 25. Oktober 2013

Tipps für Storytellers: Texte verbessern

Sara Dickinson lehrt am Poynter Institute, eine der führenden Hochschulen für Journalisten und Führungskräfte der Verlagsbranche. Auf Basis der Arbeiten von Roy Peter Clark hat sie die nachfolgende Grafik zusammengestellt mit praktischen Tipps für Geschichten, die gelesen werden.

Interessant ist vor allem der Punkt, den Unterschied zwischen Storytelling und News Reporting klar zu benennen. Kommunikationsprofis und Medienmanager müssen in der Lage sein, verschiedene Stile zu beherrschen. Im faktenorientierten Nachrichtenstil, der sehr dem wissenschaftlichen Arbeiten ähnelt, fühlen sich viele zu Hause. Man sollte aber ebenso in der Lage sein, einen anderen Modus zu wählen.

Während es beim Nachrichtenstil darum geht, Informationen bereitzustellen, basiert Storytelling darauf, den Leser mitzunehmen: "The report points us there. The story puts us there".

Storytelling im Überblick (Quelle: Poynter)

Montag, 14. Oktober 2013

Digitalisierung: Was erwartet uns 2020?

Technologie-Zyklen prägen die wirtschaftliche Entwicklung. Man kann Technologiezyklen über verschiedene Zeiträume entwickeln. In der Digitalisierung der Medien setzt man retrospektiv üblicherweise auf Jahrzehnte als Betrachtungszeitraum.

Microsoft dominierte die 1990er Jahre mit Software, die die Büros digitalisierte. Das erste Jahrzehnt im 21. Jahrhundert wird durch die Verbreitung von Internet-Technologie geprägt (hier gemeint als Einrichtung und Ausbau der Netzwerke durch Player wie Cisco, Nokia, Comcast etc.). Derzeit dominiert der mit Apple verbundene Ansatz der Endgeräte als Treiber für die Entwicklung.

Was kommt als nächstes, fragt Greg Satell von der Digital Toronto in seinem lesenswerten Artikel What can we expect from the next decade of technology? Man vermutet: Das Internet der Dinge, die komplette Vernetzung aller Lebensbereiche durch Sensorik. „Technology will cease to be something we turn on and off, but will become an inextricable part of not only our environment, but ourselves“.

Was vielleicht ab 2020 zu einem Massenphänomen werden wird, ist natürlich heute schon in Ansätzen und Technologien verfügbar. Es sind letztlich vier Gesetze der Digitalisierung, die aus dieser Saat ein Massenphänomen machen werden:


  • Moore’s Law: Die Leistungsfähigkeit von Computerchips verdoppelt sich etwa alle 18 Monate. Dadurch wird Rechenleistung billiger und ebnet komplexen Anwendungen den Zugang zum Massenmarkt.
  • Kryder’s Law: Die Kapazität von Speichermedien verdoppelt sich alle zwölf Monate. Damit wird die Größe von Daten zunehmend unwichtig und die Kosten für das Vorhalten großer Datenmengen verlieren an Bedeutung.
  • Nielsen’s Law: Die Bandbreiten in den Netzwerken verdoppeln sich alle 21 Monate. Damit wird mehr und schnellerer Datenverkehr möglich.
  • Caveman Law: Michio Kaku stellate fest: Immer wenn es einen Konflikt zwischen moderner Technologie und grundlegenden Bedürfnissen, wie sie schon die Höhlenbewohner hatten, gibt, dann gewinnen die primitiven Bedürfnisse. Das schließt Satell: „Our devices will become not only vastly more powerful, but also more natural and eventually disappear altogether. Effective computing will become less dependent on expertise and more a function of desire“.

Greg Satell führt die Überlegungen weiter und skizziert die Umrisse eines neuen Paradigmas der Digitalisierung. Am Beispiel des 3D-Drucks zeigt er auf, dass der Informationsgehalt von Produkten (die Konstruktion des Artefakts) viel wesentlicher ist als der phyische Körper des Produkts. Das, was man als Open Source Software kennt, wird im Umfeld von Produkten zu Open Hardware führen. Nicht mehr die kapitalintensiven Produktionsstätten entscheiden über den Erfolg von Ideen, sondern Ideen können einfach und kostengünstig per additivem Druckverfahren quasi überall hergestellt oder zumindest als Prototyp umgesetzt werden.

Die Technologiemärkte der letzten zwanzig Jahre wurden von Tekkies und Startups dominiert. Man entwickelte etwas in der Garage und konnte damit die Welt erobern. Satell glaubt, dass diese Zeit vorüber ist: „That’s changing as devices and applications are becoming secondary to platforms“.

Satells geht vielmehr davon aus, dass sich die Technologiemärkte in Zukunft stärker an der Pharmabranche orientieren werden. Milliardenschwere und langfristige Entwicklungen werden nötig, um neue Impulse und disruptive Veränderungen auszulösen. 

Genauso wichtig wie das aktuelle Produkt-Portfolio werde die Produkt-Pipeline, die Auskunft darüber gibt, ob Technologieunternehmen Potenzial haben. „Whereas previous tech waves transformed business and communication, the next phase will be marked by technology so pervasive and important, we’ll scarcely know it’s there“.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Medienmanagement, ein Lehrbuch

Medienmanagement, ein Lehrbuch. Das war das Ergebnis eines Gesprächs im Juli 2012 mit dem Springer VS Verlag. Man wollte ein Lehrbuch zum Thema Medienmanagement und ich brauchte ebenfalls eines, denn ich wollte eine fundierte Basis, auf der ich meine Lehrtätigkeit als Professor für Medienmanagement aufbauen kann.

Jetzt, 15 Monate später, ist das Manuskript fertiggestellt. Die Statistikfunktion der Textverarbeitung bringt das Ergebnis quantitativ auf den Punkt:
  • 358 Seiten
  • 138.528 Wörter
  • 923.284 Zeichen ohne Leerzeichen
  • 4.239 Absätze
  • 1.231 Stichwörter im Index
  • 92 Abbildungen
  • 16 Tabellen

Wie viel Kaffee für die Erstellung benötigt wurde, hat die Textverarbeitung allerdings nicht festgehalten.

Inhaltlich habe ich das Medienmanagement-Lehrbuch in drei große Teile gegliedert. Es geht zunächst um Medienmanagement als Instrument im Marketing-Mix, was man auch unter dem Begriff der externen Unternehmenskommunikation verhandelt. Medienmanagement in diesem Zusammenhang heißt: Einsatz von Medien, um Markt und Öffentlichkeit zu beeinflussen und damit im Ergebnis Vorteile im Wettbewerb zu erzielen und besser zu verkaufen.

Hier baue ich auf dem Modell strategischer Unternehmenskommunikation auf, das für das Marketing-Instrument Kommunikation vier Handlungsfelder beschreibt: Werbung, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, Direktansprache, um Kundenbeziehungen zu festigen, Public Relations, um Einverständnis für die unternehmerische Leistungserbringung zu erreichen, und Societal Relations, um Unterstützung relevanter gesellschaftlicher Gruppen sicherzustellen.

Im zweiten Teil wird Medienmanagement als Führungsaufgabe im Unternehmen beschrieben. Führungskräfte in Unternehmen aller Branchen müssen tagtäglich Medien einsetzen, um Resultate zu erzielen. Kommunikation ist  das wichtigste und wirksamste Instrument, das ein Manager einsetzen kann, um im Unternehmen zusammen mit den Mitarbeitern den Einsatz von Ressourcen so umzusetzen, dass das Unternehmen dauerhaft profitabel arbeitet.

Für die Nutzung von Medienmanagement als Führungsaufgabe entwerfe ich ein Modell der internen Unternehmenskommunikation, das sich in vier verschiedenen Dimensionen mit jeweils drei unterschiedlichen Ebenen gliedert: Die Aufgaben von Medienmanagement sind Delegation in Bezug auf Hierarchie, Adaption in Bezug auf Kooperation, Redundanz in Bezug auf Umweltstabilität und Emergenz in Bezug auf Umweltflexibilität. Die Ausgestaltung erfolgt dabei entweder auf Ebene der Interaktion als formelle Kommunikation, auf Ebene der Organisation als formalisierte Kommunikation oder auf Ebene der Funktion als formale Kommunikation. In der so entstehenden Zwölf-Felder-Matrix werden jeweils typisch einzelne Kommunikationsinstrumente vorgestellt, z.B. Meetings, Projektkommunikation, Verhandlungsführung, Corporate Identity und Design Thinking.

Der dritte Teil des Medienmanagement-Lehrbuchs schließlich beschäftigt sich mit dem Spielfeld, auf dem der Medienmanager tätig ist: der Öffentlichkeit. Hier wird zunächst skizziert, was Kommunikation ist und wie Medien Kommunikation unterstützen. Dann geht es um klassische Arbeitsfelder der Medien- und Kommunikationswissenschaft: Wirkungstheorien, Thematisierung, Nachrichtenfaktoren, das Berufsfeld des Journalismus und schließlich auch um Fragen, welchen Einfluss Medien auf Macht, unseren Begriff von Realität und als ökologische Umweltbedingung der Menschheit haben.

Derzeit lektoriert Springer VS das Manuskript für die Veröffentlichung im ersten Quartal 2014. Bis dahin werde ich die Zeit nutzen und einige Aspekte aus dem Lehrbuch Medienmanagement aufgreifen und herausgelöst hier im DocBlock vorstellen und erörtern.





Apropos: Das Lehrbuch Medienmanagement wird offiziell folgenden Titel tragen: Medienmanagement und öffentliche Kommunikation. Der Einsatz von Medien in Unternehmensführung und Marketing.

Montag, 7. Oktober 2013

Nachrichten-Apps: Flop mit Ansage

BILD und Welt für iPad – eine Erfolgsstory? Wenn man Springer-Manager hört, wohl schon. Doch man kann berechtigte Zweifel haben, inwieweit Nachrichten sich für die redaktionelle Zusammenstellung unter einer Verlagsmarke eignen.

Solche Zweifel gut begründet hat jetzt Jon Lund in einem Beitrag auf GigaOM. Unter Bezugnahme auf aktuelle Daten der Marktforschung geht man für den US-Markt davon aus, dass im Durchschnitt 41 Apps pro Gerät installiert sind, aber nur 8 davon täglich genutzt werden. Wie hoch ist nun die Wahrscheinlichkeit, dass es eine Nachrichten-App zu dieser Riege der Power-Apps schafft? Wahrscheinlich gering, denn Nachrichten kommen ohnehin über Facebook, Tumblr, YouTube, Twitter und ähnliche aufs Gerät. Eine eigenständige Nachrichten-App, die regelmäßig genutzt würde, müsste also schon mit jeder Menge zielgruppennahen exklusiven Informationen punkten.

Aktuelle Zahlen untermauern diese Einschätzung. Obwohl mittlerweile mehr Tablets verkauft werden als Laptops, schafft es kaum eine renommierte Medienmarkt zu einer Erfolgsstory. Apple allein verkauft pro Quartal 15-20 Mio. iPads. Es gibt also sehr viele „Akzeptanzstellen“ draußen in der Welt. Bei den meisten Medienmarken liefert die digitale Ausgabe allerdings nur einen einstelligen Prozentanteil an der gesamten Verbreitung.

Die App-Nutzer sind zudem oft keine digitalen Neukunden, sondern kommen von der alten Printwelt und wechseln jetzt – meist zu günstigeren Konditionen – die Darreichungsform. Echte neue Leser – also vor allem die jüngeren, die Zeitungen nur noch von ihren Großeltern kennen – werden über die Apps nicht gewonnen. Und im Vergleich zu den Lesern im „freien“ Web, sind die App-Verkäufe äußerst sparsam. Dazu bringt Jon Lund ein schönes Beispiel: „Wired, for instance, launched its tablet edition in May 2010. The total number of paid subscriptions reached 850,000 by the end of 2012 — but only 102,000 of those are coming from digital. Both numbers fade against the number of monthly unique users to Wired’s website: nearly 20 million”.

In diesem Kontext weise ich auch auf meinen Beitrag zu den App Times im Mobile Publishing hin, wo ich zu ähnlichen Aussagen gekommen bin. Der Wert von Nachrichten sinkt mit ihrer Verfügbarkeit. Je geringer der Wert von Nachrichten, desto geringer die Zahlungsbereitschaft. Der Weg der Nachrichtenbranche kann also ausschließlich in Richtung Reichweitenvermarktung gehen. Adieu Vertriebserlöse...

Mittwoch, 3. Juli 2013

20 Tipps für eine erfolgreiche Facebook Business Seite

Auch in Bulgarien kennt man sich mit Social Media aus. Lyubcho Kostadinov aus Sofia ist die folgende Infografik zu verdanken, die die wichtigsten Tipps für eine erfolgreiche Facebook Business Seite zusammenfasst. Social Media Marketing ohne eigene Business Page ist wie eine Visitenkarte ohne Namen – eigentlich kaum denkbar. Daher sollte man diese zwanzig Erfolgstipps berücksichtigen und prüfen, ob die eigene Facebook Business Seite diesen Kriterien standhält.

20 Erfolgstipps für Ihre
Facebook Business Seite
Quelle: lyubcho.com

1. Zuerst: An die Basisinformationen denken

Bevor man etwas anderes tut, sollte man erst einmal alle relevanten Basisinformationen zusammenstellen. Was sind die hard facts, die Facebook-Nutzer interessieren könnten: Natürlich neben einer Kurzbeschreibung des Unternehmens vor allem die Kontaktdaten: Email, Telefon, Webseite und komplette Adresse.

2. Das Titelbild für den perfekten ersten Eindruck

Ein gutes Titelbild sollte die Besucher Ihrer Facebook Business Seite emotional ansprechen. Farben und Gesichter transportieren Emotionen am besten.

3. Das Profilbild muss leicht wiedererkennbar sein

Posts, die man selbst schreibt, warden in anderen Facebook-Seiten mit dem Profilbild gekennzeichnet. Das Profilbild sollte also wie ein Logo oder wie ein Icon möglichst ausdrucksstark, trennscharf und wiedererkennbar sein.

4. Bei Facebook geht es um Kommunikation

Eine Facebook Business Seite ist nichts, wenn sie nicht als ausgangspunkt nimmt, möglichst viel mit seinen Kunden und Interessenten zu kommunizieren. Beantworten sie so viele Fragen wie möglich und so schnell wie möglich Und unterhalten Sie sich mit ihren Fans.

5. Binden Sie Ihre Fans mit ein

Nicht die Anzahl der Likes entscheidet über einen erfolgreichen Facebook-Auftritt, sondern der Grad, mit deme s Ihnen gelingt, Ihre Fans an Sie zu binden. Posten Sie in Ihrem Facebook-Auftritt Qualitätsinhalte, die sich zum Weiterverbreiten eignen und stellen Sie Ihren Fans Fragen.

6. Seien Sie visuell

Social Media lebt von Bildern und Facebook ist Social Media in Reinform. Veröffentlichen Sie niemals Texte ohne Bild.

7. Seien Sie abwechslungsreich …

Wenn Ihre Facebook-Beiträge ausschließlich Eigenwerbung sind, ist Ihre Facebook Business Seite nur eines: langweilig. Bieten Sie unterschiedliche Inhalte, aus der Entwicklung, von anderen Kunden, aus dem Markt usw.

8. … aber bleiben Sie dabei spezifisch

Auch wenn es immer noch SEO-Experten gibt, die meinen lange Texte sind per se gute Text: Bei Social Media geht es darum, weiterverbreitet zu werden. Wer etwas wichtiges zu sagen hat, macht nicht viele Worte. Dieser ehemalige BILD-Slogan gilt zu 100% auf Facebook.

9. Overposten Sie Ihre Fans nicht

Eine Facebook Business Seite sollte nicht in den Verruf kommen, eine Quelle für Spam zu sein. Experten raten nicht mehr als 2-4 Posts pro Tag zu veröffentlichen.

10. Seien Sie hilfreich

Posten Sie Inhalte, die Sinn machen. Beiträge wie “Ich habe gerade ein Foto hochgeladen” sind wenig hilfreich. Liefern Sie Inhalt, der für Ihre Fans einen Nutzen hat – und sei es nur, dass Sie darüber lachen können.

11. Seien Sie ehrlich

Leben in sozialen Netzwerken im Internet ist wie Leben in sozialen Netzwerken in der Realität. Soll heißen: so wie im direkten Vieraugengespräch Menschen nicht anlügt, so sollte man es auch auf Facebook halten. Geben Sie Ihren Fans keinen Anlass, Sie zu hassen.

12. Bleiben Sie berechenbar

Ihre Fans haben eine gewisse Erwartung, wenn Sie auf Ihre Facebook Business Seite gehen. Sie wollen wissen, was ihr Geschäft ist und was es Neues zu Ihrem Geschäft gibt. Sie brauchen nicht über das Wetter zu posten, sondern sollten das sagen, was ihre Kunden von Ihnen erwarten.

13. Moderieren Sie Ihre Seite moderat

Spam oder Beleidigung dürfen Sie von Ihrer Facebook Business Seite natürlich entfernen, aber kritische Kommentare gehören zum Leben. Wenn Sie diese löschen, werden Sie nur mehr negative Kommentare erhalten (Streisand Effekt).

14. Bleiben Sie aktuell was die Facebook-Features angeht

Facebook ist nicht ein statisches System, das alle zwei Jahre eine neue Version veröffentlicht. Facebook kann sich im Tagesrhytmus ändern. Kommen Änderungen im Interface, sollten Sie diese schnell und gut für sich nutzen.

15. Befüttern Sie Facebook nicht automatisch

Vielfach warden Facebook Business Seiten automatisch durch Twitter oder RSS Feeds befüttert. Wenn Sie erfolgreich sein wollen, sollten Sie das nicht tun. Ihre Fans wollen mit Ihnen in Kontakt sein und nicht eine neue Form eines RSS-Readers im Facebook Look & Feel sehen.

16. Schreiben Sie möglichst ohne Fehler

Nur weil Facebook jugendlich und cool ist, heißt das nicht, dass man auf einer Facebook Business Seite keinen Wert auf Formalitäten legen sollte. Rechtschreibfehler wirken immer – auch auf Facebook – als Zeichen mangelnder Bildung oder mangelnden Interesses am Leser.

17. Nutzen Sie Facebook Insights

Nur wer analysiert, wird auch etwas lernen und über die Zeit seinen Umgang mit der Facebook-Plattform verbessern. Nutzen Sie aktiv die Analysetools von Facebook und ziehen Sie aktiv Ihre Schlüsse daraus und ändern Sie Ihr verhalten.

18. Jeder Like ist wichtig

Ein Like ist schnell gegeben und man kann Facebook-Likes auch kaufen. Aber ein organischer Like ist schon etwas ganz Besonderes: Ein Kunde teilt Ihnen damit mit, dass er ihr Unternehmen und Ihre Produkte mag und zwar so sehr, dass er bereit ist, dafür ein öffentliches Statement abzugeben.

19. Nutzen Sie Facebook Werbung

Wenn Sie dauerhaft auf Facebook erfolgreich sein wollen, sollten Sie auch mit Facebook Ads experimentieren. So wie man mit SEO nicht alle Probleme der Visiblity lösen kann und seine Maßnahmen mit SEA ergänzen sollte, so verhält es sich auch auf Facebook: Sie benötigen Aufmerksamkeit über die aktive und eng zugeschnittene Zielgruppe hinaus.

20. Nutzen Sie Promoted Posts

Man kann Dauerhaftigkeit und Sichtbarkeit von Posts auf Facebook mit Promoted Posts erhöhen. Testen Sie, ob Ihnen das hilft.

Dienstag, 4. Juni 2013

Wie schreibe ich eine gute wissenschaftliche Arbeit

Heute kam im Studienbetrieb bei den „Ersties“ die durchaus berechtigte und immer wieder gestellte Frage auf: Was ist eine eigentliche wissenschaftliche Arbeit (Studienarbeit, Hausarbeit, Bachelor’s Thesis oder Master’s Thesis). Wie es so meine Art ist, habe ich die Frage zurückgespielt ans Plenum und gefragt, was die Studenten denn meinen, was eine wissenschaftliche Arbeit auszeichne.

Die ersten Antworten (also das erste, was junge Studenten mit wissenschaftlichem Arbeiten assoziieren) gingen in die Richtung: „Wissenschaftliches Arbeiten ist, wenn man Quellen angibt und Fußnoten setzt“. Man mag verstehen, dass in Folge der Plagiatsaffären unserer Politiker-Elite möglicherweise der Eindruck in der Öffentlichkeit entsteht, dass wissenschaftliches Arbeiten vor allem eines ist: Nicht abschreiben. Und wenn doch, dann die richtige Quellen angeben. Doch das ist nicht der Kern wissenschaftlichen Arbeitens.

Ein weiteres Kriterium für wissenschaftliches Arbeiten, dass ganz besonders schnell genannt wird, lautet: „Man darf alles zitieren, aber nie die Wikipedia“. Sicher, die Wikipedia ist wie jedes Lexikon zunächst einmal ein Lexikon und kein eigener wissenschaftlicher Beitrag zu einem Diskurs. Weiterhin ändert sich die Wikipedia ständig. Aber da es eine einsehbare Versionshistorie gibt ist die Wikipedia genauso zitabel wie es der Duden ist. Nur: So selten wie man den Duden in einer wissenschaftlichen Arbeit heranzieht, so selten wird man wohl auch die Wikipedia nutzen. Doch: Auch das ist nicht der Kern wissenschaftlichen Arbeitens.

Das dritte Kriterium, das Erstsemestern schnell über die Lippen geht, lautet: Wissenschaftliches Arbeiten braucht eine umfangreiche Gliederung mit vielen einzelnen Gliederungspunkten. Wie gut, dass offensichtlich kaum einer heute noch Bücher liest, dann wäre er überrascht, wie wenig Gliederungspunkte wirklich wichtige wissenschaftliche Beiträge haben. Viele Gliederungspunkte haben zumeist Lehrbücher. Wissenschaftliche Arbeiten haben oft eine relativ simple Gliederung. Aber selbst wenn eine Arbeit ausführlichst und im Detail gegliedert ist, ist sie noch nicht wissenschaftlich.

Was ist wissenschaftliches Arbeiten? Das wissenschaftliche Arbeiten ist eine Methode, wie man sich mit einem Thema auseinandersetzt. Und die wissenschaftliche Arbeit ist ein in der Regel textbasiertes Produkt, das diese wissenschaftliche Bearbeitung eines Themas in überprüfbarer Weise darstellt. Man erstellt als Ergebnis seiner wissenschaftlichen Arbeit eine Studienarbeit oder Thesis. Die Studienarbeit, Hausarbeit oder Thesis selbst ist aber nicht „wissenschaftliche Methodik“, sondern sie ist die Dokumentation, dass man ein Thema mit wissenschaftlicher Methodik bearbeitet hat.

Der Kern wissenschaftlichen Arbeitens und damit auch einer wissenschaftlichen Ausarbeitung ist immer (!) ein Erkenntnisinteresse. Dieses Erkenntnisinteresse spiegelt sich im Thema (dem Titel) der wissenschaftlichen Arbeit wider: Was will man untersuchen? Welches Problem interessiert einen? Dieses Thema muss weder aktuell, noch groß, noch spektakulär, noch spannend sein. Es soll lediglich eine Frage stellen, die so im Detail noch nicht gestellt wurde, weshalb die Beantwortung dieser speziellen Frage neue Erkenntnis produziert.

Das heißt im Umkehrschluss: Eine wissenschaftliche Arbeit ist z.B. keine Nacherzählung und auch kein Schulaufsatz im ‚Sinne „Alles was mir zum Thema X über den Weg gelaufen ist, schön illustriert mit bunten Bildern“.

Hat man ein Erkenntnisinteresse und damit ein Thema, beginnt der zeitaufwändige Teil wissenschaftlichen Arbeitens: Man muss recherchieren und das ist ganz ähnlich wie bei seriösem Journalismus: Wissenschaftliches Arbeiten heißt gute Quellen finden, diese gut auswerten und die Auswertung gut anwenden. Entweder, indem man aus seinen Quellen sein Erkenntnisinteresse stillen kann, oder indem man aus den Quellen ableitet, wie man sein Erkenntnisinteresse anders – z.B. durch eine eigene Umfrage oder ein Experiment – überprüfen kann.

Wie beim Journalismus auch gilt beim wissenschaftlichen Arbeiten die Faustregel: die Recherche ist deutlich aufwändiger als das Schreiben des späteren Texts. Benötigt man keine eigene Empirie (Feldforschung) oder Experimente (Labor) kann man ungefähr davon ausgehen, dass die Recherche 70% des zeitlichen Aufwands ausmachen.

Die Recherche führt dazu, dass man in der Lage ist, sein Erkenntnisinteresse in Form eines einfachen Dreischritts „durchzuführen“: Man erstellt eine Hypothese (leitende Aussage), belegt diese mit relevanten Quellen (Relevanz heißt hier: dem aktuellen Forschungsstand entsprechend und eingepasst in das jeweilige akademische Fachgebiet) – heißt also: baut eine Argumentationskette auf – und kommt schließlich zu einem Ergebnis. Daraus leitet sich völlig natürlich die Gliederung ab: Was will ich wissen, auf welche Erkenntnisse beziehe ich mich bei meinem Lösungsansatz und was heißt das im Ergebnis.

Das ist der Kern wissenschaftlichen Arbeitens. Die formale Ausgestaltung in einen Text (die wissenschaftliche Arbeit) ist dann nur noch Formsache. Und dabei gilt es die Form zu wahren, sprich: seine Argumentation nachvollziehbar zu gestalten und klar auszuweisen, was man selbst gedacht hat und was von anderen stammt. Dafür gibt es ein riesiges Arsenal an Ratgebern. Recht ordentlich und praktisch zu gleich: Der Leitfaden für wissenschaftliches Arbeiten von Martin Albert und Lukas Nock, den man sich im Internet kostenfrei herunterladen kann.

Abschließend ein äußerst praktischer Hinweis für Studienanfänger: Stellen Sie sich vor, Sie sollen ein Gedicht schreiben. Was würden Sie ganz intuitiv machen? Klar, Sie würden einige Gedichte lesen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie Gedichte aussehen, sich anfühlen, sich anhören, auf Sie wirken.

Frage: Stellen Sie sich vor, Sie sollen erstmals eine wissenschaftliche Arbeit verfassen, was könnte sehr hilfreich sein? Klar, Sie sollten vielleicht vorher mal 2-3 wissenschaftliche Texte lesen.

Welche Texte das sind, ist fast egal. Damit Sie aber erst gar nicht lange suchen müssen, anbei fünf Einstiegstexte, mit denen Sie möglicherweise ein Gefühl bekommen, wie man die Ergebnisse wissenschaftlichen Arbeitens in die Form einer wissenschaftlichen Arbeit überführt (wobei man am letzten Text sieht, dass man durchaus auch als Praktiker wissenschaftlich arbeiten kann und diese sogar schon vor rund hundert Jahren):

Mutinga, Daniel G. / Moorman, Marjolein / Smit, Edith G. (2011): Introducing COBRAs. Exploring motivations for brand-related social media use.

Sommeregger, Maximilian (2010): CSR 2.0 – Soziale Online-Spendenplattformen als neues Instrument für Corporate Giving. Eine Untersuchung am Beispiel ww.betterplace.org

Kreutzer, Ralf T. / Hinz, Jule (2010): Möglichkeiten und Grenzen von Social Media Marketing

Wortmann, Frank (2006): Die Bedeutung der internen Kommunikation für multikulturelle Unternehmen. Eine praxisgestützte Analyse am Beispiel der Mitarbeiterzeitung der EADS.

Lippman, Walter (1922): Public Opinion.

Sonntag, 26. Mai 2013

Mobile Business ändert die Marktbedingungen fundamental

Slide auf B. Evans Präsentation, Quelle: Business Insider
Benedict Evans, Analyst bei Enders Analysis, hat eine sehr bemerkenswerte Präsentation für die BookExpo America vorbereitet, die vorab online anzuschauen ist . z.B. bei Business Insider.

Die Präsentation zeigt eindrucksvoll, mit welcher Macht die mobile Branche die Märkte fundamental beeinflusst. Vier Spieler dominieren mit ihren Ökosystemen den Markt und haben ehemalige Größen wie Microsoft, Sony, Nokia und Co. völlig ins Aus gestellt.

Mittwoch, 22. Mai 2013

So funktioniert Startup-Finanzierung

Eine Infografik, die zeigt, durch welche Finanzierungsstufen ein Startup läuft, bis es als mögliches Endziel einen Börsengang durchführt: Das zeigt auf einen Blick die folgende Grafik, die Anna Vital für fundersandfounders gefertigt hat. Dem ist nichts hinzuzufügen.

So verteilt sich der Kuchen über die Finanzierungsgeschichte, Quelle: fundersandfounders

Dienstag, 14. Mai 2013

Nachrichten finden auf Smartphones und Tablets nicht statt

Eine aktuelle McKinsey Studie bringt ein spannendes Ergebnis: Obwohl Smartphones und Tablets in den USA einen Anteil von 16% an der täglichen Mediennutzung haben, sind sie im Bereich Nachrichten unterrepräsentiert. Der Großteil der US-Amerikaner informiert sich über das aktuelle Tagesgeschehen im Fernsehen (41%). Ebenfalls stark sind Zeitungen und Zeitschriften (35%) gefolgt vom Radio (16%). Aber: Nur 4% nutzen für Nachrichtenkonsum PCs und gar nur jeweils  2% Smartphones und Tablets.

Genrevergleich hinsichtlich der Nutzung verschiedener Medien (Quelle: McKinsey via Poynter)


Wie belastbar diese Daten sind, geht aus dem Bericht der journalistischen Hochschule Poynter nicht hervor. Auch lassen sich die Zahlen in dieser Form nicht mit anderen Ländern vergleichen. Allerdings ergibt sich eine spannende Fragestellung: Nämlich inwieweit die totgesagten Medien Zeitung, Zeitschrift, Radio und Fernsehen in verschiedenen Genres durchaus langfristig sehr gute Chancen haben (siehe die langen Hintergrundstücke bei der ZEIT und die nach wie vor guten Live-Einschaltquoten von Tagesschau und heute).

Dienstag, 7. Mai 2013

Marketingplan: So einfach geht's!

Der kleinste Marketingplan der Welt (Quelle: Kelly Odell)
Ein Marketingplan ist für Unternehmen und speziell für Startups ein wesentlicher Werkzeug, um aus Ideen Erfolge zu machen. Der Marketingplan legt fest, mit was (Produkt) man zu welchen Preis zum Kunden kommt (Placement) und wie man den Kunden davon zuvor in Kenntnis setzt (Promotion).

Wenn man das nicht geklärt hat, setzt man im Marketing allein auf das Prinzip Hoffnung oder den Zufall. Das überzeugt werden Vorgesetzte noch Banken.

Warum scheitern so viele Unternehmen bei der Erstellung eines Marketingplans?

Kelly Odell hat dafür eine bestechend einfache Antwort: Weil sich Marketingmanager, Gründer und auch Studenten häufig eine Vorlage im Internet runterladen, auf dessen Basis sie dann einen Marketingplan befüllen wollen. Aber Templates - auch solche für einen Business Plan oder ein Design Manual - sind häufig sehr groß ausgelegt, damit sie den Anschein von Professionalität verkörpern. Je dicker ein Marketingplan (oder Business Plan oder Qualitätshandbuch oder Orgaandbuch...) desto kompetenter ist er wohl. Das ist natürlich absoluter Quatsch, weshalb Odell etwas sehr Praktisches gemacht hat, nämlich ein Raster entwickelt, wie man sehr überschaubar und mit einfachen Fragen alle relevanten Marketingfragestellung abträgt und damit den kürzesten, aber umso effektiveren Marketingplan erhält.

Klar, auch dieser Marketingplan ist nicht in einer Stunde ausgefüllt. Aber man steckt bei der Befüllung nicht so viel Zeit ins Schreiben und Gliedern, sondern ins Nachdenken, wie die Fragen richtig zu beantworten sind. Und diese Zeit ist produktive Zeit, denn sie führt dazu, dass der Marketingplan nicht eine dicke Bleiwüste wird, die keiner nutzt, sondern ein Werkzeug für das operative Tagesgeschäft wird.

Freitag, 3. Mai 2013

Erfolg in sozialen Netzen: Erst Inhalt, dann Rest

Wie kann man in sozialen Netzen - hier speziell im Kurznachrichtendienst Twitter - erfolgreich sein? Hutto, Yardi und Gilbert haben dazu eine Untersuchung über einen Zeitraum von 15 Monaten durchgeführt. Ziel: Welche Parameter steuern den Erfolg in sozialen Netzwerken gemessen an der Zahl der Personen, die einem folgen. Untersucht wurden dabei rund 500.000 Tweets von 507 Twitter-Nutzern.

Entscheidende Erkenntnis: Nicht die absolute Menge an Tweets, sondern die Inhalte sind entscheidend für die Generierung nativer Follower (also echter Menschen, die sich bewusst entscheiden, einem Twitter-Konto zu folgen, nicht gekaufte Fake-Follows). Und hier sind Inhalte mit Informationswert gemeint, nicht Inhalte, die über persönliche Tatsachen wie "ich bin gerade aufgestanden" berichten.

Die Studie kann kostenlos eingesehen werden: A Longitudinal Study of Follow Predictors on Twitter

Donnerstag, 2. Mai 2013

CERN restauriert erste Webseite

Als Tim Berners-Lee die Grundprinzipien des World Wide Web entwickelte (dem, was wir heute simpel das Internet nennen), richtete er natürlich auch eine eigene Seite im WWW an. Die bekam die Adresse http://info.cern.ch Ein aktuelles Projekt am CERN beschäftigt sich derzeit damit, die allererste Version dieser Webseite wieder herzustellen. Damit entsteht quasi ein digitales Museum, das weltweit den Zugriff auf die Geburtsstunde des Internet ermöglicht.

Mehr Infos zum Projekt "Restoring the first website" gibt direkt beim CERN: http://first-website.web.cern.ch/

Samstag, 30. März 2013

Social Media Marketing: In acht Schritten zum Erfolg

Social Media Marketing ist nicht nur neu, sondern auch besonders komplex. Gleich mehrere Dinge laufen komplett anders als bei allen anderen Marketingmaßnahmen. Die Hierarchie "Ich Sender, Du Empfänger" ist aufgelöst. Social Media kann für völlig unterschiedliche Zwecke - partizipaticve Produktentwicklung, Customer Service, Customer Retention etc. eingesetzt werden. Und dann ist da noch was: Nicht Marken kommunizieren in sozialen Netzwerken, sondern Menschen.

Die Herausforderungen zur Entwicklung einer Social Media Marketing Strategie fasst sehr gut diese Infografik zusammen, die Mark Smiciklas entwickelt hat. In acht Schritten zur Social Media Marketing Strategie. Aber Achtung: Acht Schritte hört sich wenig an. Um diese acht Schritte operativ umzusetzen, braucht es jedoch eine gehörige Anstrengung.
In acht Schritten zur Social Media Marketing Strategie
Social Media Marketing Strategie in acht Schritten entwickeln (Quelle: Socialmediaexplorer)

Dienstag, 5. Februar 2013

Masterstudium Medienmanagement

Für Herbst 2013 plant die SRH Hochschule für Wirtschaft und Medien einen neuen Masterstudiengang Medienmanagement. Als Dekan obliegt mir die ehrenvolle Aufgabe, zu überlegen, wie man Medienmanagement auf Masterniveau studieren sollte. Einen ersten groben Entwurf werde ich am Donnerstag im Rahmen des Studieninformationstags am 7.2.2013 vorstellen.

Aufbau des Masterstudium Medienmanagement
Die Grundannahme: Studierende, die Medienmanagement als Masterstudium aufnehmen, kommen aus unterschiedlichen Bachelorstudiengängen von unterschiedlichen Hochschulen. Da helfen auch die individuellen Auswahlgespräche wenig: Es ist davon auszugehen, dass die Studierenden verschiedene fachliche Niveaus und thematische Ausrichtungen mitbringen.

Weiterhin ist davon auszugehen, dass der Großteil der Studierenden heute nicht per se auf ein exaktes Berufsbild ausgerichtet sind, sondern sich eher an Branche oder Aufgabenbereiche orientieren. D.h. der Zuschnitt eines Studiums muss Methoden und Kompetenzen vermitteln, die eine breite Verwendung „in den Medien“ oder „mit den Medien“ ermöglicht.

An diesen zwei Grundthesen habe ich mich beim Aufbau des Lehrplans für das Masterstudium Medienmanagement orientiert. Dazu kamen formale Leitplanken wie der Umfang des Masterstudiums auf 120 ECTS, was einer Arbeitsbelastung von 3.600 Stunden entspricht, die in zwei Jahren zu erbringen sind. Das entspricht in etwa einer 40-Stunden-Woche bei rund 4 Wochen Jahresurlaubsanspruch – also schon eine ordentliche Ladung.

Mittwoch, 2. Januar 2013

SoLoMo: Convergence of Social, Local and Mobile in the Age of Conversation

Convergence of Social, Local, Mobile (Quelle)
Was passiert da eigentlich gerade in den Medien? Wie ändern sich die Regeln und Rahmen für öffentliche Kommunikation? Schön plakativ bringt es Kirk McDonald auf den Punkt mit seinem SoLoMo-Konzept: Aus dem Zeitalter der veröffentlichen Kommunikation (dem Verlagswesen) treten wir ein ins Zeitalter der Konversation - des gesprochenen Worts in Echtzeit.

Wahrnehmbare Anzeichen dieses Wandels ist das Verschmelzen von sozialen Medien, lokalen Inhalten und mobilem Zugriff.